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Kombination aus Filter und Feuchtigkeitsfühler verdoppelt die Lebensdauer des Abschrecköls

Ölfilter- und Feuchtigkeitskontrollsystem für die Härtereibranche

Gegen Ablagerungen und Feuchtigkeit:

Für die Wärmebehandlungs- und die Härtereibranche ist sauberes Öl, das zudem keine Fremdfeuchte enthält, von entscheidender Bedeutung für einen optimal funktionierenden Abschreckprozess. Viele Härtereibetriebe verzichten allerdings darauf, einen Ölfilter sowie einen Feuchtigkeitssensor zu installieren. Ohne Filter kann es passieren, dass sich Reststoffe im Ölbecken ablagern und dadurch die Ölpumpe oder sogar die behandelten Werkstücke beschädigt werden. Hohe Feuchtigkeitskonzentrationen können die Abkühlzeiten negativ beeinflussen und somit die Qualität sowie die Sauberkeit der Werkstücke mindern – im schlimmsten Fall kann es sogar zu einem Härtereibrand kommen. Die amerikanische SBS-Corporation hat nun mit dem SmartFilter eine unkomplizierte, einfach ins System integrierbare Lösung entwickelt, mit der Rückstände effizient aus dem Abschrecköl gefiltert werden können. Sie lässt sich mit dem Aqua-Sense-Feuchtigkeitssensor kombinieren, der in Echtzeit kritische Feuchtigkeitsgrade im Öl überwacht und protokolliert. Bei zu hohen Werten kann mittels entsprechender Fehlermeldung sofort richtig reagiert werden. Die Avion Europa GmbH ist alleiniger Distributor beider Komponenten im deutschsprachigen Raum.

«Ungefiltertes, verschmutztes Öl führt zu fleckigen, verschmierten oder sogar schadhaften Werkstücken und kann auch die Ölumwälzpumpe beschädigen», erklärt Roland Caminades, Geschäftsführer der Avion Europa GmbH.  In Härterei- und Wärmebehandlungsbetrieben ist es wichtig, sich auf sämtliche Produktionskomponenten verlassen zu können – die Anforderungen an Mitarbeiter, Maschinen und an die produzierten Werkstücke sind hoch. Zudem ist Schnelligkeit und eine saubere Arbeitsweise gefragt. Durch die zu häufige Anwendung des alten Abschrecköls ohne Filtersystem kann es eindicken und klebrig werden, sodass es seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr erfüllt – dadurch kann die Qualität der behandelten Werkstücke leiden. Auch die Umwelt wird belastet, da altes Öl von der Abschreckwanne in die Pumpe sowie in die Waschanlage und von dort ins Abwasser gelangen kann. Bisher wurden schadhafte Teile, die ausserhalb der vorgegebenen Spezifikationen lagen, weiter produziert, bis man die Mängel erkannte und neues Öl kaufte. Auf umfassende Ölfiltersysteme wurde häufig wegen Sparmassnahmen verzichtet. Zudem waren herkömmliche Lösungen nur schwer in den bestehenden Maschinenkreislauf zu integrieren – kundenspezifische Anpassungen waren bisher nicht erhältlich.

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Klimastiftung Schweiz unterstützt Simply Home

Künstliche Intelligenz macht alte Heizungen umweltfreundlicher

Leere Schulzimmer und Büros werden oft auch dann beheizt, wenn sie niemand braucht. Nun macht das Berner Startup Simply Home die Heizungen mit neuen Thermostaten intelligent, ohne dass ein grosser Umbau nötig wäre. Die Thermostate merken sich die Gewohnheiten der Benutzer, kombinieren sie mit der Wetterprognose und stellen die Heizung ab, wenn sie nicht benötigt wird.

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Klimapositive Energieerzeugung schliesst Kreisläufe

Eine Pyrolyseanlage, die Pflanzenkohle und zugleich Energie erzeugt, vereint Klimaschutz mit Bodenverbesserung. Der Klimafonds Stadtwerk Winterthur unterstützt ein solches Projekt mit Fördergeldern

Der regionale Energieversorger Stadtwerk Winterthur hat 2007 den «Klimafonds Stadtwerk Winterthur» ins Leben gerufen. Dieser unterstützt Projekte mit einem Bezug zu Winterthur, die den Ausstoss von CO2 vermeiden, erneuerbare Energien fördern oder die Energieeffizienz steigern. Gespeist wird der Fonds von Gönnerinnen und Gönnern im Versorgungsgebiet von Stadtwerk Winterthur, die einen freiwilligen Zuschlag von 2 Rappen pro bezogene Kilowattstunde Strom leisten. Ein Beispiel für ein Projekt, das vom Klimafonds Stadtwerk Winterthur gefördert wurde, ist eine neuartige Pyrolyseanlage, die das Ökozentrum Langenbruck entwickelt hat. Dabei werden Restholz, Rinde, Gärreste oder der Siebüberstand von Kompostieranlagen unter Luftabschluss erhitzt. Aus den frei werdenden Gasen lässt sich mittels Schwachgasbrenner Prozesswärme gewinnen, die in einer Heissluftturbine in Strom und Heizwärme umgewandelt wird.
Aus der pyrolysierten Biomasse wird Pflanzenkohle. Verwendet man diese als Bodenverbesserer (Torfersatz), entsteht einerseits sehr fruchtbare Pflanzenerde. Anderseits bleibt der Kohlenstoff während mehrerer Tausend Jahre stabil und wirkt somit als CO2-Senke. Pro erzeugte Kilowattstunde Nutzenergie (Strom und Wärme) lassen sich der Atmosphäre dauerhaft 400 bis 500 Gramm CO2 entziehen: Die Energieerzeugung ist klimapositiv.

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Kläranlagen: zentral oder dezentral?

Abwasser statt in zentralen Kläranlagen dort aufzubereiten, wo es anfällt, ist je nach Standort flexibler und kostengünstiger. Dennoch gibt es in der Schweiz kaum solche dezentralen Installationen – obwohl deren Marktpotential überraschend hoch ist, wie Eawag-Forschende berechnet haben. 

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