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Mediadaten

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Stand Restwasser 2016: Ein Viertel der Wasserfassungen noch immer nicht saniert

Gemäss Gewässerschutzgesetz hätten die Kantone bis Ende 2012 alle Restwasserstrecken unterhalb von Wasserentnahmen, die vor 1992 bewilligt wurden, sanieren müssen. Lediglich sieben Kantone haben bis heute die gesetzlichen Vorgaben aus dem Jahr 1992 vollständig umgesetzt. Im Interesse der Fliessgewässer und der davon abhängenden Lebensräume und -gemeinschaften fordert der Bund die zuständigen Behörden erneut auf, die Sanierungen möglichst rasch abzuschliessen.

Ausreichendes Restwasser unterhalb von Wasserkraftwerken ist nötig, um die vielfältigen, natürlichen Funktionen der Gewässer zu gewährleisten: Sei es als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, als Landschaftselement oder zur Speisung von Grundwasser. Vier Jahre nach Ablauf der gesetzlichen Frist (siehe Kasten) sind erst drei Viertel der Fassungen von Wasserkraftwerken saniert. Es stehen immer noch 250 von rund 1000 notwendigen Sanierungen aus. Dies geht aus einer weiteren Umfrage des Bundesamts für Umwelt BAFU bei den Kantonen hervor, die für die Umsetzung des Gewässerschutzgesetzes zuständig sind.

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Die neue SIMER 5 mit noch besserer Leistung

Mit mehr Leistung gegen Pfützen und Überschwemmungen – Pumpe Simer 5 hilft

Wer hat das nicht schon einmal erlebt:
Eine Wasserpfütze im Keller? Einen überfluteten Tennisplatz? Terrasse oder Flachdach unter Wasser? Regen ohne Ende beim Ausheben einer Baugrube?

Die neue SIMER 5 Schmutzwasserpumpe hilft Ihnen bei genau diesen Problemen. Die überarbeitete Version bietet nun noch mehr Effizienz für wischtrockene Ergebnisse.
Besonderer Komfort: Mit dem Zubehör SIMER LEVEL CONTROL lässt sich der Einsatz der Pumpe sogar automatisieren. Und unangenehme Situationen können erst gar nicht entstehen. Auch das Vorgängermodell SIMER 4 kann damit nachgerüstet werden.

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Das Wasserschloss Schweiz vor neuen Herausforderungen

Bei der Förderung der Wasserkraft spitzt sich auf globaler Ebene der Nutzungskonflikt zwischen Energiesicherheit und Gewässerschutz zu. Sauberes Wasser als Ressource wird immer knapper. Dies war das Hauptthema des diesjährigen Eco-Natur-Kongresses.

Charles Cahans

Wasser ist Lebens- und Erholungsraum, ist Energiequelle und Lebensmittel, dient als Verkehrsweg, ist für Reinigungszwecke und für die Landwirtschaft unersetzlich. «Kein anderer Lebensraum wurde im letzten Jahrhundert derart stark beeinträchtigt wie unsere Gewässer – nun drohen negative Folgen durch die Übernutzung», sagte Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz, am Eco-Natur-Kongress in Basel Ende März. Vom Mikroorganismus bis zum Menschen ist die ganze Nahrungskette auf Wasser angewiesen. Die Abflussmenge unserer Flüsse wird in den kommenden Jahren stärker schwanken als bisher, dazu kommt die Klimaerwärmung mit Folgen wie etwa der Gletscherschmelze. Es ist absehbar, dass diese Entwicklung zu Konflikten zwischen Ökologie, Trinkwasser- und Energienutzung führen wird. Der Klimawandel wird Wasser saisonal und regional auch in der Schweiz zu einem kostbaren und knappen Gut machen. Eine Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und Möglichkeiten unserer Wasser-Zukunft ist dringend nötig, denn die Klimaeinflüsse und besonders der Wasserhaushalt werden die Schweiz besonders stark treffen. Teiche und Seen müssen daher vielseitiger und zu verschiedenen Zwecken genutzt werden, beispielweise für die landwirtschaftliche Bewässerung, für Reinigungszwecke, für Industriewasser und die Trinkwasserversorgung.

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BSH Pulveraktivkohle(PAK)- Filtrationsanlage zur Elimination von Mikroverunreinigungen

Ausgangslage
Der Eintrag von organischen Spurenstoffen über die Siedlungsentwässerung stellt eine neue Herausforderung für den Gewässerschutz dar. Das am 1. Januar 2016 in Kraft gesetzte revidierte Gewässerschutzgesetz (GSchG) sowie die zugehörige Verordnung (GSchV) geben für die festgelegten Anlagen zum Einbau einer neuen Reinigungsstufe zur Elimination von Mikroverunreinigungen eine Übergangsfrist bis ins Jahr 2040 vor. Bei diesen organischen Spurenstoffen handelt es sich um Rückstände aus Anwendungen des täglichen Lebens wie beispielsweise Körperpflegeprodukte, Medikamente, Reinigungsmittel, Biozide aber auch Kontrastmittel aus Spitälern, Unkraut und andere hormonaktive Substanzen. Diese Stoffe sind schwer abbaubar und werden in sehr tiefen Konzentrationen (Nano- bis Mikrogramm pro Liter) in Gewässern nachgewiesen und werden daher als Mikroverunreinigung bezeichnet. Einige dieser Stoffe können auch in sehr tiefen Konzentrationen nachteilige Wirkungen auf das aquatische Ökosystem haben. Ein Beispiel sind die hormonaktiven Stoffe, die z.B. bei Fischen Geschlechtsveränderungen hervorrufen können. Diese Stoffe sollen künftig auf ausgewählten Kläranlagen entfernt werden.

Funktionsprinzip
Ein etabliertes Verfahren für die Elimination der Mikroverunreinigung ist das Adsorbieren der Spurenstoffe an Pulveraktivkohle. Auch im BSH-PAK-Filtrationssystem wird Pulveraktivkohle eingesetzt mit dem Unterschied, dass die beladene Pulveraktivkohle nicht in einem grossen Sedimentationsbecken vom Abwasser getrennt wird, sondern mit Hilfe von Kerzenfiltern eine Totalfiltration des gesamten Abwassers vorgenommen wird. Mit diesem System werden sehr tiefe GUS-Werte < 1 mg/l im Ablauf erreicht und zugleich die Verunreinigungen durch Mikroplastik reduziert.
Ein Standard-Filtrationsmodul hat einen Durchsatz von 55 l/s oder 195 m3 /h.
5 Module können dann 275 l/s oder 975 m3/h behandeln.

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1-2/17 Mehr Wasser für die Julia und die Alp Flix: Restwassermengen für ewz-Kraftwerke Mittelbünden festgelegt.

Mit den involvierten Gesprächsparteien hat ewz an einem runden Tisch ökologische sowie wirtschaftlich tragbare Restwassermengen erarbeitet. Diese Lösungen beinhalten mehr Wasser für die Julia unterhalb des Marmorerasees und in der Rona- Ebene sowie Aufwertungsmassnahmen für Flachmoore auf der Alp Flix.

Das eidgenössische Gewässerschutzgesetz verlangt die Sanierung von Gewässern, welche durch die Stromproduktion in Kraftwerken wesentlich beeinflusst werden. Nach intensiven ökologischen Abklärungen wurde für die ewz-Wasserkraftwerke Mittelbünden an einem runden Tisch festgelegt, welche Massnahmen zur sogenannten Restwassersanierung umgesetzt werden. An dieser tragfähigen Lösung wirkten Vertreterinnen und Vertreter von ewz, dem Kanton, den Konzessionsgemeinden sowie den Fischerei- und Umweltverbänden mit.

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