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Auf frischer Fahrt ertappt

Alarmierende NOx-Emissionen bei Diesel-PW

Ab Oktober müssen neu auf den Markt kommende Diesel-Autos strengeren Abgasnormen entsprechen als bislang. Das neue Zulassungsverfahren verlangt Messfahrten im echten Strassenverkehr. Die Empa hat einige aktuelle Modelle schon jetzt mit der neuen Methode gemessen – die Ergebnisse sind beunruhigend.

Ein Opel Astra 1.6 CDTI auf dem Rollenprüfstand der Empa. Die Schläuche verbinden den Auspufftrakt mit einem mobilen PEMS-Messgerät im Inneren des Autos. In der gleichen Konfiguration geht es dann auf die Strecke rund um den Greifensee.
Mittlerweile ist klar: Die Zulassungsvorschriften für Personenwagen (PW) in der EU und in der Schweiz haben mit den realen Abgasemissionen der Autos im Strassenverkehr wenig zu tun. Die «echten» Abgasemissionen werden daher in gesonderten Studien ermittelt. Die Empa misst im Auftrag des Bundes etwa ein Dutzend Fahrzeuge jährlich detailliert aus, sie werden von zufällig ausgewählten Privatpersonen gegen ein kleines Entgelt zur Verfügung gestellt. Die Daten landen in der europäischen Datenbank HBEFA (Handbook Emission Factors for Road Transport) und werden unter anderem von internationalen Forschungsinstituten und vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) als Grundlage für Expertisen genutzt.

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Absolute Messsicherheit mit dem FLOWSIC500 Gaszähler 3-4/17

Der Ultraschall-Kompaktgaszähler FLOWSIC500 von SICK ist speziell für den eichpflichtigen Einsatz in der Erdgasverteilung konzipiert. Er sorgt für eine präzise Verrechnung und ist somit die ideale Lösung für Stadtwerke und industrielle Verbraucher. Als weltweit erster Ultraschall-Kompaktgaszähler in diesem Bereich bietet der FLOWSIC500 modernste Technologie für höchste Messsicherheit.

Das kompakte Design beansprucht wenig Platz und erfordert keine gerade Ein- und Auslaufstrecken. Die innovative Messtechnik ist in einer Kartusche untergebracht, die mit wenigen Handgriffen ausgetauscht werden kann. FLOWSIC500 arbeitet ausfallsicher mit Backup-Batterien im eigensicheren Netzbetrieb. Alternativ ist ein autarker Batteriebetrieb möglich – und das bei einer Laufzeit von mindestens fünf Jahren.

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Aargauer Jungunternehmen Neurobat AG gewinnt Swisscom Immobilien AG als Neukundin 3-4/17

Dem Hightech-Unternehmen Neurobat AG, mit Sitz in Brugg, gelang es, die Swisscom Immobilien AG, Tochtergesellschaft der Swisscom AG, als Neukundin an Bord zu holen. Dazu installierte Neurobat seit Beginn der Heizsaison schweizweit bereits mehrere ihrer Online-Energiesparprodukte NOL in den Liegenschaften des Grosskonzerns. Erste Resultate zeigen eine äusserst vielversprechende Reduktion der CO2-Emissionen von über 26 Prozent und dürften für das Jungunternehmen der Meilenstein für weitere Kundenzugänge sein.

Erst vergangenen Herbst lancierte Neurobat ihre neue Produktelinie für Online-Energiesparlösungen in kommerziellen Liegenschaften. Noch vor Beginn der laufenden Heizsaison liess daraufhin die Swisscom sechs ihrer Liegenschaften mit den innovativen Energiesparlösungen ausstatten. In Form eines kleinen Schaltschrankes (50cm x 60cm), verbunden mit der Installation von wenigen Sensoren, werden bei Swisscom die einzelnen Liegenschaften seither optimiert betrieben. Denn mithilfe der Sensordaten reagiert das NOL-Produkt vorausschauend auf Sonneneinstrahlung, Abwärme von Menschen und Maschinen und weitere Faktoren, und sorgt so selbständig für die Einhaltung der optimalen Raumtemperatur.

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1-2/17 Sommerwärme für die Wintersaison

Rainer Klose, Kommunikation Empa

Lässt sich Wärmeenergie aus dem Sommer bis in den Winter speichern? Empa-Forscher fanden eine preisgünstige und zuverlässige Methode, basierend auf Natronlauge. Ein europäisches Forschungsprojekt mit Beteiligung der Empa hat diese Frage vier Jahre lang untersucht. Dabei traten drei unterschiedliche Techniken gegeneinander an.

Von einer nachhaltigen Energieversorgung sind wir noch meilenweit entfernt: Im Jahr 2014 wurden 71 Prozent aller Schweizer Privatwohnungen mit fossilen Brennstoffen beheizt, auch 60 Prozent des privat verbrauchten Warmwassers wird auf diese Weise erzeugt. Eine beträchtliche Menge fossiler Energie liesse sich also einsparen, wenn wir Wärme aus sonnigen Sommertagen bis ins Winterhalbjahr speichern und dann wieder abrufen könnten. Kann so etwas gelingen? Es sieht ganz danach aus. Nach mehreren Jahren Forschung gibt es seit Herbst 2016 an der Empa eine Anlage im Labormassstab, die zuverlässig funktioniert und Wärme langfristig speichern kann. Doch der Weg dahin war lang.

Die Theorie hinter dieser Art Wärmespeicher ist recht einfach: Giesst man in ein Becherglas mit festem Natriumhydroxid (NaOH) Wasser, dann wird die Mischung heiss. Die Verdünnungsreaktion ist also exotherm: Chemische Energie wird in Form von Wärme frei. Natronlauge ist ausserdem stark hygroskopisch und kann Wasserdampf einfangen. Die so gewonnene Kondensationsenergie heizt die Natronlauge weiter auf. 

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1-2/17 Schweizer Version der Wilken NTS.suite verfügbar

Die Wilken Software Group hat ihre zweite Gesamtlösung für Energieversorger helvetisiert

Die Wilken Software Group bietet neu eine Schweizer Version von NTS.suite, der Branchen-Software für die Energiewirtschaft, an. Dazu wurde die auf Microsoft Dynamics NAV basierende Gesamtlösung auf die Marktgegebenheiten und Bedürfnisse der Schweizer Energieversorger angepasst. Vom Billing mit zählpunktscharfer Mehr- / Mindermengen-Abrechnung, Finanzbuchhaltung und Asset-Management über mobile Ablesung und Energiedaten-Management bis hin zu Kundenportalen, Kommunikation und Business Analytics stehen jetzt die diversen Module auch Schweizer Energieversorgern zur Verfügung. «Mit der Helvetisierung der NTS.suite kommen wir dem wachsenden Bedürfnis von Schweizer Energieversorgern nach einer Branchenlösung auf Basis von Microsoft-Technologie entgegen», sagt Davide Savoldelli, Geschäftsführer von Wilken Schweiz. Das Software-Haus präsentierte die Schweizer NTS.suite interessierten Besuchern vom 7. bis 9. Februar 2017 auf der E-world, der internationalen Fachmesse für die Energie- und Wasserwirtschaft, in Essen.

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