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Wind im Blick: Neue Leitwarte sorgt für 24/7-Überwachung von Onshore-Windparks und verkürzt Reaktionszeiten im Wartungs- oder Störfall deutlich

Bis 2015 liess windpunx, einer der grössten technischen Betriebsführer für Onshore-Windparks in Deutschland, die von ihm betreuten Windparks anhand eines dezentralen Servicesystems überwachen. Um die Ressource Wind auch in Zukunft optimal zu nutzen und die Performance der Anlagen weiter zu verbessern, liess das Unternehmen jedoch zusätzlich eine zentrale, rund um die Uhr besetzte Leitwarte einrichten. Mit der Umsetzung der sogenannten Windpunx Powerbox am Standort Kleinmachnow bei Berlin wurde die Jungmann Systemtechnik GmbH & Co. KG (JST) beauftragt, die einen repräsentativen Kontrollraum mit ergonomischen Arbeitsplätzen für zwei Mitarbeiter im First-Level-Support realisierte. Auf den dort vorhandenen Multikonsolen sowie der proaktiven Grossbildwand können nun mittels einer speziellen MultiConsoling-Hardware verschiedene Überwachungssysteme flexibel aufgerufen und bedient werden. Die Leitwarte übernimmt nun unter anderem die Analyse und Dokumentation aller eingehenden Anlagen- und Wetterdaten, das Entstörungsmanagement sowie die Koordination interner und externer Mitarbeiter vor Ort in den Windparks. Das Personal der dezentralen Servicestationen kann sich dadurch intensiver um die Betreuung der Anlagen kümmern, zudem sind die Reaktionszeiten deutlich verkürzt.

windpunx betreut derzeit deutschlandweit 71 Windparks mit fast 400 Anlagen und einer installierten Leistung von rund 750 MW. «Um deren Effizienz zu gewährleisten, müssen vor Ort regelmässig eine ganze Reihe von Aufgaben erledigt werden, zum Beispiel die Durchführung von regelmässigen Anlagenbegehungen, Zustandsanalysen, Rotorblatt-Prüfungen oder Entstörungen», erklärt Yannic Jenzevski, Executive Manager bei der windpunx GmbH & Co. KG. Um die Anfahrtswege zu den jeweiligen Parks so kurz wie möglich zu halten, richtete das Unternehmen ursprünglich eine dezentrale Struktur mit auf das ganze Bundesgebiet verteilten Servicestationen ein. Die zuständigen Betriebstechniker, die sogenannten Technical Operators, hatten dabei eine Doppelrolle: Sie arbeiteten nicht nur direkt in den Windparks, sondern übernahmen unter anderem auch die Fernüberwachung sowie das gesamte Dispatching der Anlagen.

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Widerstandsfähige Rührwerke aus Super-Duplex sorgen für kontinuierliche Durchmischung von Chemieabwässern

Abwasseraufbereitung bei Bayer-Tochter Covestro

Effiziente Auslegung verhindert Ablagerung schwermetallhaltiger Schwebstoffe

In dem 420 ha grossen Industriepark, den die Bayer-Tochter Covestro AG in Brunsbüttel betreibt, fallen kontinuierlich biologisch abbaubare, jedoch sehr aggressive und schwermetallhaltige Chemieabwässer an. Bevor diese gemäss Wasserhaushaltsgesetz in der werkseigenen Kläranlage aufbereitet werden, wird das unbehandelte, bis zu 40 °C warme Medium zunächst in zwei Puffertanks mit einem Fassungsvermögen von je 1.500 m³ zwischengespeichert. Dort muss für eine kontinuierliche Durchmischung gesorgt werden, da sich die mitgeführten Schwebstoffe sonst am Tankboden absetzen und eine aufwändige, teure Reinigung erforderlich machen würden.  Um dies zu vermeiden, setzt Covestro seit 2015 zwei baugleiche, trocken aufgestellte Rührwerke der Landia GmbH aus Super Duplex 1.4547 ein. Die Modelle vom Typ POPTR-I verhindern zuverlässig, dass sich im Tank Ablagerungen bilden und sorgen gleichzeitig dafür, dass das Abwasser der Kläranlage in einem gleichmässigen Mischungs-verhältnis zugeführt werden kann.

Der Schwerpunkt der Produktion in Brunsbüttel liegt auf der Herstellung der Chemikalie Diphenylmethandiisocyanat (MDI), die für harten Schaumstoff, etwa zur Dämmung von Gebäuden oder Kühlgeräten, benötigt wird. Der pH-Wert der dabei entstehenden Abwässer schwankt zwischen 1 bis 12, je nachdem, wieviel Natriumhydroxid, Chlorwasserstoff oder Ammonium enthalten sind. Das Medium ist einphasig und nicht brennbar, enthält jedoch im Rahmen der jeweiligen Wasserlöslichkeit Anteile von Anilin, Nitrobenzol oder o-Dichlorbenzol. Hinzu kommen gelöste Schwermetalle, beispielsweise Zink, Kupfer und Nickel, sowie ein Salzgehalt von bis zu 6 g/l.

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Wenn es kalt wird auf der Baustelle: Neue Akku-Heizjacke von Metabo

Die neue Heizjacke HJA 14.4-18 von Metabo hat sechs individuell steuerbare Heizstufen und wärmt Handwerker und Out-door-Fans bei kälteren Temperaturen mit Akku-Technologie.

Bei Wind und Wetter auf der Baustelle zu stehen, gehört zum Job dazu. Um die kalten Wintermonate für Handwerker komfortabler zu machen, bringt Metabo jetzt eine neue Heizjacke auf den Markt. Mit sechs grossen Heizzonen an Rücken, Brust und den Frontjackentaschen wärmt die HJA 14.4-18 den Träger gleichmässig von allen Seiten. Das wind- und wasserabweisende Aussenmaterial aus Baumwolle wappnet für jedes Wetter, eine isolierende Zwischenschicht und weiches Polarfleece geben zudem ein angenehmes Trage- gefühl. Die Heizzonen lassen sich unabhängig voneinander in vier Wärmestufen bis maximal 50 Grad Celsius einstellen. Die Jacke kann über den im Lieferumfang enthaltenen LED-USB-Adapter PA 14,4-18 mit allen 14.4- und 18-Volt-Akkupacks von Metabo, in Verbindung mit dem Adapter PowerMaxx PA auch mit 10.8-Volt- Akkus, beheizt werden.

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Weniger als 50 Dezibel

BRUNNER AG präsentiert die Flüsterleise Druckerhöhungsanlage Variomat-Silentio

Variomat-Silentio ist die erste drehzahlgeregelte Kompakt-Druckerhöhungsanlage mit einem Geräuschpegel von weniger als 50 Dezibel
Aufstellen, Anschliessen, Bedienen, Kontrollieren, mit der Druckerhöhungsanlage Brunner Variomat-Silentio erleben sowohl Installateure als auch Anwender eine neue Dimension im Bereich Pumpen und Wasserdruckerhöhung für Häuser und Wohnanlagen.

Kompakt und Formschön:

Nach dem Prinzip «all-in-one» haben die Techniker ein komplett neues Wasserdruckerhöhungs-System in ein kompaktes ABS-Kunststoffgehäuse mit hohem Designanspruch integriert. Alle System-Komponenten, alle Leistungs-, Bedienungs-, Kontroll- und Montageparameter sind erstmalig in einem Gehäuse formschön zusammengefasst. Das integrierte System fasst die selbstansaugende, mehrstufige Pumpe, die Elektronik mit Frequenzumformer zur stufenlosen Leistungsregulierung und Überwachung, den Druck- und Durchflusswächter sowie den Membrandruckbehälter mit zwei Litern Fassungsvermögen zusammen.

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Weltpremiere für Wasserstoff-Züge

Es war eine Weltpremiere, zu der Europas grösster Schienenfahrzeugbauer Alstom, Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsministerium, das Bundesverkehrsministerium sowie die Landesnahverkehrs-gesellschaft Niedersachsen (LNVG) und die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser (evb) im September nach Bremervörde eingeladen hatten. 

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