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Neue Druckmessgeräte: Verlässlich, universell einsetzbar und einfach in der Handhabung

Standardanwendungen der Prozessindustrie erfordern Messtechnik, die ihre Aufgaben erfüllt: zuverlässig messen, einfach zu installieren und letztlich auch  noch passend für das Budget. Endress+Hauser präsentiert jetzt eine neue Serie kompakter Drucktransmitter für Gas- und Flüssigkeitsanwendungen.

Insbesondere kompakte Komplettlösungen (Skid Building) benötigen kleine Messgeräte, die leicht zu installieren und flexibel in ihrem Einsatz sind. Robustes Design und hohe Produktqualität sichern dem Anwender verlässliche Prozessabläufe. Ebenfalls wichtig: unkomplizierte Bestellvorgänge und schnelle Lieferung. Für die Entwicklung der neuen Generation des Cerabars für Relativ- und Absolutdruck-Messung sowie der neuen Ceraphant Druckschalter haben die Experten von Endress+Hauser auf genau diese Anforderungen ihren Entwicklungsfokus gelegt. Die anwendungsorientierten Drucktransmitter überzeugen durch ihre Genauigkeit und ein breites Angebot an vollverschweissten Prozessanschlüssen und Zertifizierungen. Dieses Paket ermöglicht den flexiblen und sicheren Einsatz in verschiedensten Applikationen. Dabei wurden die Geräte mit den Endress+Hauser typischen hohen Qualitätsstandards und mit Blick auf höchste Zuverlässigkeit entwickelt.

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Mobility: eine visionäre Idee feiert Geburtstag

Als die Mobility Genossenschaft vor zwei Jahrzehnten aus der Taufe gehoben wurde, steckte Carsharing noch in den Kinderschuhen. Heute ist das ganz anders: Als Vorreiterin der Sharing Economy bedient Mobility über 131’000 Kunden – und möchte sich zum grössten nationalen Anbieter für individuelle Verkehrsdienstleistungen entwickeln.

23 von 24 Stunden, so belegen Statistiken des Bundes, steht ein Privatauto in der Schweiz still. Darin haben die ATG Stans und Sharecom Zürich bereits in den 1980er-Jahren enormes Potenzial erkannt und die ersten Carsharing-Angebote lanciert. Um schlagkräftiger zu werden, schlossen sie sich 1997 zur Mobility Genossenschaft zusammen. Ein weiser Entscheid: Was mit einem roten Auto, acht Nutzern, Schlüsselkästen und handgeschriebenen Reservationslisten begann, ist heute ein ausgeklügeltes technologisches Selbstbedienungssystem mit 2’950 Fahrzeugen und über 131’000 Kunden in der ganzen Schweiz. Gebucht wird per App, Chipkarten öffnen die Autos und Bordcomputer übertragen die gefahrenen Kilometer und Stunden an die Mobility-Systeme. «Mobility hat von Beginn weg auf Technologisierung und Digitalisierung gesetzt», weiss Geschäftsführer Patrick Marti. «Dies waren die grossen Hebel, um Autoteilen massentauglich und erfolgreich zu machen.»

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Mit Mehlwürmern gegen Plastikabfall

Die Verschmutzung der Umwelt durch Plastik ist derzeit so hoch wie nie zuvor. Fraunhofer UMSICHT forscht an umweltfreundlichen Prozessen zum Kunststoffabbau und bedient sich dafür kleinen biologischen Helfern: Mehlwurmlarven, die Plastik verwerten und als organische Substanzen wieder ausscheiden.

Ob Plastikflaschen oder -tüten: Viele industriell genutzte Kunststoffe sind in der Umwelt nicht abbaubar und verschmutzen weltweit Landschaften und Gewässer. Aufgrund dieser  Entwicklung stellt die Kunststoffzersetzung auf umweltverträgliche Weise derzeit ein relevantes Forschungsthema dar. Beim Kampf gegen Plastikmüll setzen Forscher deshalb neben Mikroorganismen, Pilzen oder isolierten Enzymen vermehrt auch auf Insekten: So konnte kürzlich eine spanische Forscherin zeigen, dass die Larven der Grossen Wachsmotte den Kunststoff Polyethylen (PE) in relativ kurzer Zeit zersetzen können – zumindest schneller, als es Bakterien in vergangenen Versuchen schafften. Die Kombination einer mechanischen Zerkleinerung durch die Beisswerkzeuge des Insekts und einer nachfolgenden mikrobiellen Zersetzung im Darm ist offenbar besonders leistungsfähig.

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Jetzt bewiesen: Photovoltaikanlagen funktionieren 30 Jahre und länger einwandfrei

Anders als konventionelle Kraftwerke kommen Photovoltaikanlagen ohne bewegliche Teile aus. Dies ermöglicht deren lange Nutzungsdauer. Laborversuche zeigen seit langem, dass diese bei über 30 Jahren liegt. Nun erreichen die ersten Anlagen in realer Umgebung dieses Alter – unter anderem die europaweit erste mit dem Stromnetz verbundene Anlage in Canobbio TI, die immer noch tadellos läuft. Diese Erfahrung hat wesentliche Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen: Die Investitionen können über mindestens 30 Jahre abgeschrieben werden, dies bei geringen Unterhaltskosten.

Im Mai 1982, also vor genau 35 Jahren, wurde eine 10 Kilowatt-Photovoltaikanlage auf dem Dach der heutigen Fachhochschule der Südschweiz SUPSI gebaut und als erste Anlage in Europa ans öffentliche Stromnetz angeschlossen . Sie ist seit dann ununterbrochen in Betrieb und funktioniert immer noch gut.

Vor 30 Jahren wurde auf dem Betriebsgebäude der Horlacher AG in Möhlin die erste private Solarzellenanlage der Schweiz im Netzverbund installiert. Auch sie läuft problemlos ohne jegliche Unterhaltsarbeiten. Der Strom wird hauptsächlich in der Fabrik genutzt, nur kleine Überschüsse werden ins Stromnetz eingespiesen.

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Individuelle Lösungen in der Rührwerkstechnik 3-4/17

Die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Münsingen im Schweizer Kanton Bern sorgt seit  50 Jahren für die Abwasserreinigung in ihrem Einzugsgebiet. Mit der Lage inmitten eines land- und forstwirtschaftlich genutzten Gebiets hat sie es sich ausserdem zur Aufgabe gemacht, auf ihrem Gelände selten gewordenen Pflanzen und Tieren aus der Region eine naturnahe, geschützte Heimat zu bieten. Stamo Rührwerktechnik, die von der Wilo Schweiz AG vertrieben werden, unterstützt bei diesem Reinigungsprozess.

Auf dem Weg zur ARA Münsingen fällt vor allem die grüne Lage ins Auge. Seit dem Jahr 2007 trägt die Anlage offizielle das Qualitätslabel «Naturpark» und bietet neben der Abwasserreinigung auch unterschiedlichen Lebenswesen wie Amphibien, Wildbienen und Hühnern ein Zuhause. In Betrieb genommen wurde die Anlage am 21. Dezember 1967, in den achtziger Jahren erfolgte eine Erweiterung des Objekts und in den Neunzigern eine Teilsanierung. Über einen Zeitraum von fünf Jahren, 2002 bis 2007 wurde die ARA schliesslich umfassend saniert. Hier werden täglich etwa 7500 m3 Abwasser aus den Gemeinden Münsingen, Noflen, Gerzensee, Wichtrach, Häutligen, Tägertschi, Kirchdorf und Rubigen gereinigt. «Die Menge entspricht etwa einem Volumen von 7,5 Millionen Milchbeuteln pro Tag», erklärt Roland Sterchi, Leiter der Anlage. «Für uns sind somit zuverlässige Produkte wichtig, unsere Rührwerke sind 24 Stunden und 365 Tage, also ganzjährlich, im Dauerbetrieb.»

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