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Sortenreiner Bioabfall - Mit Innovation die Input-Qualität nachhaltig steigern

Störstoffarmer Bioabfall ist eine höchst wertvolle energetische und stoffliche Ressource. Alle Welt spricht von Nachhaltigkeit, von Ressourcen- und Klimaschutz, zugleich aber gelangen immer mehr Fremdstoffe in die Biotonnen. Nur störstoffarme Bioabfälle garantieren hochwertige Gärprodukte und Komposte. Der Fremdstoffanteil soll dabei ein Gewichts-Prozent in der Einzelanlieferung möglichst nicht überschreiten.
Automat. Detektions-Systeme zur Erkennung von Fremdstoffen im Bioabfall eröffnet den Kommunen und Verwertern ein beträchtliches ökologisches und ökonomisches Potenzial !
Grund: Eine permanente, innovative Prüfung (im gesamten Abfallbehälter) ist die erfolgreichste Art, die Fremdstoffgehalte u.a. im Biogut zu reduzieren und die erforderliche Inputqualität nachhaltig zu gewährleisten !
Diese EU-weit patentgeschützten Detektions-Systeme (DS) fördern die Trenn-Disziplin des Bürgers ganz deutlich, so wie festinstallierte Radar-Kontrollen an der Strasse UND sie verhindern permanent die Entleerung «vermüllter Biotonnen» (= bei Einstellung «ROTE KARTE» am Verwalt.-Rechner im Führerhaus)  UND sollten deshalb möglichst an allen Bioabfall-Sammelfahrzeugen installiert sein.

Das aktuelle Problem
Zu viele Fremdstoffe landen im Bioabfall und erschweren die Behandlung und Verwertung. Die Problematik verschärft sich: Die Input-Qualität der Bioabfälle nimmt kontinuierlich ab UND gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Qualität der daraus erzeugten Komposte!

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Smartpump: Klein, aber leistungsstark

Smartphone misst Umweltbelastung durch Feinstaub

Feinstaub schädigt Herz und Lunge. Vor einer hohen Belastung könnte in Zukunft ein Smartphone mit eingebautem Gassensor warnen. Damit der Sensor schnell anspricht und genaue Messwerte liefern kann, haben Fraunhofer-Forscher eine leistungsstarke Mikromembranpumpe entwickelt, die die Umgebungsluft zuführt.

«Unsere Smartpump ist nur fünfundzwanzig Quadratmillimeter gross und damit die kleinste Pumpe der Welt. Trotzdem hat sie ein hohes Kompressionsverhältnis», sagt Dr. Martin Richter, der die Abteilung Mikrodosiersysteme an der Fraunhofer-Einrichtung für Mikrosysteme und Festkörper-Technologien EMFT in München leitet.
Um in der Pumpkammer Druck zu erzeugen nutzen Richter und sein Team den piezoelektrischen Effekt, der elektrische Spannung in mechanische umwandelt: Mit Hilfe von Wechselspannung wird die Silizium-Membran nach oben oder unten bewegt, dadurch Umgebungsluft durch ein Ventil eingesaugt, in der Pumpkammer verdichtet und wieder herausgepresst.

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SKF in Unterwasser-Strömungsturbinen: Erneuerbarer Energie auf den Grund gegangen

Unsere Ozeane, die «Wiege des Lebens», sind eine echte Naturgewalt – und stecken somit voller Energie: Allein an Europas Küsten könnten aus der Meeresströmung 48 Terawattstunden pro Jahr gewonnen werden. Dieses gigantische Potenzial verpufft bislang jedoch so gut wie ungenutzt. Das wollen umweltbewusste Ingenieure nun ändern – auch mit Hilfe spezieller Lösungen von SKF.

In Deutschland stammten vergangenes Jahr rund 52 Prozent des erzeugten Stroms aus fossilen Energieträgern. Und Frankreich setzte zu 80 Prozent auf die Kernspaltung. Demgegenüber deckt Norwegen schon jetzt mehr als 98 Prozent seines Energiebedarfs aus Wasserkraft. Und Schottland will in drei Jahren seinen gesamten Strom aus Erneuerbaren Energien gewinnen. Der Frage, wie sie ihr eigenes Wasserkraft-Potenzial optimal nutzen können, gehen die Schotten u. a. hoch oben an ihrer Nordküste auf den Grund – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Im «Pentland Firth» haben sie in einem ersten Schritt vier 1,5 Megawatt-Gezeitenturbinen auf dem Meeresboden installiert. Aus diesen Anfängen soll im Zuge des «MeyGen» genannten Projekts das grösste Gezeitenkraftwerk der Welt hervorgehen. Drei der vier dortigen Pilot-Turbinen hat ANDRITZ HYDRO geliefert, ein weltweit führender Anbieter von elektromechanischen Systemen und Serviceleistungen für Wasserkraftwerke.

13 km/h = 350 km/h

Der Standort des Projekts ist mit Bedacht gewählt: MeyGen liegt in einer vergleichsweise flachen Meerenge («Inner Sound») zwischen dem nordschottischen Festland und der Insel Stroma – und damit zugleich zwischen Atlantik und Nordsee. An dieser Stelle erzielen die Gezeiten Strömungsgeschwindigkeiten von gut 3,5 m/s. Das klingt nach wenig, aber weil Wasser rund achthundertmal dichter ist als Luft, werden hier enorme Kräfte frei.

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Siemens stellt neue Regler für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatisierungs-Anlagen vor

Die Siemens-Division  Building Technologies erweitert ihr Sortiment an Reglern für Heizung, Lüftung und Klimatisierung (HLK) mit neuen Climatix C600-Modellen für komplexe Anlagen mit bis zu 8000 Objekten, wie zum Beispiel Lüftungsanlagen mit integriertem Kälteaggregat. Die neue C600-Modellserie ermöglicht die einfache Anbindung an die Cloud für digitalisierte Services und Anwendungen wie Kältemaschinen, Wärmepumpen, Fernwärmesysteme, Luftbehandlungseinheiten und Dachanlagen. Damit können Erstausrüster (Original Equipment Manufacturers - OEMs) neue Geschäftsbereiche entwickeln und ihre Serviceeffizienz verbessern

Ein neuer Hochleistungsprozessor bietet erweiterte Speicherkapazität, um Prozessdaten, Alarme und Benutzeraktivitäten aufzuzeichnen und unterstützt somit den zuverlässigen Betrieb grosser und komplexer Anlagen. Da die integrierten Ein- und Ausgänge konfigurierbar sind, ist der Regler extrem flexibel und praktisch für alle Anwendungen geeignet. Der Regler ist für grössere Anwendungen mit Erweiterungsmodulen mit zusätzlichen Ein- und Ausgängen skalierbar. Ein grosser Vorteil der neuen Reglergeneration ist ihre umfassende Konnektivität. Climatix C600 unterstützt alle wichtigen Kommunikationsstandards zur nahtlosen Anbindung an Gebäudemanagementsysteme.

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SICK sorgt für saubere Luft im Kanton Luzern

Prozess- und Emissionsüberwachung in Kehrrichtverbrennungsanlage

90.000 Tonnen weniger CO2, Verbrennungskapazität mehr als verdoppelt, Stromlieferant für etwa 38.000 Haushalte und 320.000 MWh Wärme für eine benachbarte Papierfabrik – die Kehrichtverbrennungsanlage der Renergia Zentralschweiz AG in Perlen/Root im Kanton Luzern vereint ökologische Abfallverwertung mit hervorragender Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Emissions- und Rohgasmesssysteme von SICK sind wichtiger Bestandteil der hochmodernen Anlagentechnik.

Die Kehrichtverbrennungsanlage (KVA), die seit Anfang Januar 2015 eine mehr als 40 Jahre alte Anlage am Standort Ibach ersetzt und im Juni 2015 offiziell eingeweiht wurde, ist ein Gemeinschaftsprojekt von acht Kehrichtverbänden aus der Zentralschweiz und der Perlen Papier AG. «Es ist im Moment eine der modernsten Anlagen zur Verbrennung von Haus- und Gewerbemüll in der Schweiz», erläutert Ruedi Kummer, Geschäftsleiter der Renergia Zentralschweiz AG. In dem imposanten, 200 Meter langen und 50 m hohen Gebäude, das auch in architektonischer Hinsicht ein Zeichen setzt, werden die Abfälle aller 6 Zentralschweizer Kantone nicht nur verbrannt, sondern auch zur Energieerzeugung genutzt – denn Abfall hat einen Energiegehalt wie Frischholzschnitzel und ist damit ein wertvoller Brennstoff, den es mit maximaler Energienutzung zu verwerten gilt. Beides zu kombinieren ist eine Spezialität der Hitachi Zosen INOVA AG und der Caliqua AG. Die Unternehmen gehören zu den Marktführern im Bereich der Energiegewinnung aus Abfall. Sie entwickeln Lösungen zur thermischen Abfall- und Rauchgasbehandlung und waren beim Bauprojekt KVA Renergia für die Feuerung, den Kessel, die Rauchgasreinigung,die gesamte Prozess- und Emissionsmesstechnik sowie die Energieerzeugung verantwortlich.

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