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Haushaltskunststoffe - viel zu schade, um nur zu verbrennen

Bereits vor vier Jahren haben erste Thurgauer Gemeinden das Recyclingsystem «Green Plastics» erfolgreich eingeführt. Ziel ist die konkrete Umsetzung dieses einheitlichen Konzeptes zur nachhaltigen Kreislaufführung in der Schweiz: Kunststoffabfälle werden nicht mehr als Abfallprodukte behandelt, sondern als Roh- bzw. Wertstoffe mittels Recycling in den Stoffkreislauf zurückgeführt. Dies führt zu mehr landeseigenen Ressourcen, mehr Arbeitsplätzen und weniger Emissionen.

Das Recyclingsystem «Green Plastics» wurde mit dem Anerkennungspreis Zurich Klimapreis 2014 und für das Engagement im Bereich Ethik, der sozialen Verantwortung und der nachhaltigen Entwicklung mit dem Schweizer Ethikpreis 2015 ausgezeichnet. Die permanente Ausstellung und Förderung durch die Umweltarena Schweiz ab 2016 ist ein weiterer Verdienst für die erfolgreiche Initiative.

Hauptsächlich Familienhaushalte profitieren vom Kunststoffrecycling. Unter dem Strich zahlen diese für die gleiche Abfallmenge insgesamt weniger Abfallgebühren. Haushaltkunststoffe sind sehr leicht, beanspruchen aber mindestens die Hälfte des Kehrichtvolumens. Kunststoff-Recycling und Nachhaltigkeit stehen also nicht im Widerspruch zu wirtschaftlichem Erfolg. Das Recyclingsystem erfüllt mitunter den allgemeinen Grundsatz der Schweizer Abfallwirtschaft: Abfälle vermindern – verwerten – entsorgen.

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Handel kann eine halbe Milliarde einsparen 3-4/17

92% der Handelsunternehmen tun etwas gegen Verschwendung

Der Handel setzt auf Eigeninitiative, um Abfall zu vermeiden, Recycling zu fördern und Verschwendung zu vermeiden. Gemäss einer neuen Umfrage von Handel Schweiz befassen sich 92% der Handelsunternehmen aktiv mit der Vermeidung von Abfall und Verschwendung. Kostensenkungen, Verantwortung und Image sind dabei die treibenden Kräfte. Nur 19% der Befragten sind für staatliche Lenkungsabgaben. Die grössten Verschwendungen im Handel betreffen die Verpackung, Energie und Zeit. Das Energiesparpotenzial des Schweizer Handels beläuft sich auf rund eine halbe Milliarde Franken. Neue intelligente Verpackungen bestehen heute aus Hanf, Mais und Altpapier. Vorerst noch ein Traum: Die Verpackung aus dem 3D-Drucker. Drohnen führen nicht zwingend zu mehr Verpackung.

Waste betrifft alle Formen von sinnloser oder fehlerhafter Verwendung, also von Verschwendung. Das kann vermeidbaren Abfall oder einsparbare Zeit, kürzere Wege oder intelligentere Abläufe betreffen. An einem Mediengespräch zeigte Handel Schweiz auf, wie der Handel das Thema Waste proaktiv angeht. Direktor Kaspar Engeli erklärte: «Beim Thema Verschwendung könnten wir uns alle gegenseitig beschuldigen und Sündenböcke suchen. Tatsächlich liegen die Lösungen jedoch im Miteinander.» Um der Sache stärker auf den Grund zu gehen, hat Handel Schweiz nach positiven Beispielen gesucht sowie eine Veranstaltung mit HandelsunternehmerInnen und eine Umfrage unter den 3'800 Mitgliedern durchgeführt.

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Grundfos Smart Digital XL – Dosieren mit Köpfchen 3-4/17

Das Dosieren ist in vielen Anwendungen eine Kernaufgabe – beispielsweise in der Wasseraufbereitung und Abwasserreinigung, generell in der Prozessindustrie (Chemie, Pharma, Food). Müssen der Produktion / dem Prozess Zusatz- und Hilfsstoffe oder hochwirksame Chemikalien wirtschaftlich und umweltschonend zugegeben werden, ist präzise Dosierung eine Voraussetzung.

Grundfos bietet dazu Dosierpumpen mit einem besonderen Antriebskonzept an: Der Schrittmotor-Technologie (Digital Dosing). Als Variante stehen Dosierpumpen mit drehzahlvariablen Schritt- oder Servomotor zur Verfügung (Smart Digital).

Was ist daran neuartig? Während herkömmliche Membran-Dosierpumpen mit einer Hublängenverstellung und/oder Hubfrequenz dosieren, arbeiten Digital Dosing-Dosierpumpen stets mit voller Hublänge. Eine Veränderung der Dosiermenge erfolgt allein über die Druckhubgeschwindigkeit bei stetiger Verwendung der vollen Hublänge, welches sich wiederum positiv auf Präzision und optimales Gashandling auswirkt.

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GM32 LowNO2

Kontinuierliche Marktveränderungen wie fallende Emissionsgrenzwerte, Ultra-Low-NOx Anforderungen und Verbesserungen der Verbrennungstechnologien stellen das GM32 regelmässig vor neue Herausforderungen. Mit der Entwicklung der LowNO2-Option für unser GM32 haben wir uns erneut einer dieser Herausforderungen gestellt! Die LowNO2-Option ermöglicht ab sofort NO2-Konzentrationen dreimal besser als bisher zu messen. Konkret heisst das, dass sich der minimal mögliche Messbereich von 50 ppm auf 15 ppm reduziert.

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Fraunhofer UMSICHT präsentiert System zur vertikalen Begrünung 3-4/17

Auf der Messe BAU 2017 hat Fraunhofer UMSICHT ein System zur bodenungebundenen vertikalen Begrünung vorgestellt. Nach dem erfolgreichen Messeauftritt steht für 2017 nun im Fokus, das System für den Anwendungsbereich »Wandverkleidungen und Trennwände« zu vermarkten und mittelfristig Projektentwicklungen mit Kommunen oder der Immobilienwirtschaft zu starten.

Um den wichtigen Beitrag von Pflanzen zu Luftqualität, Mikroklima und Schallschutz im urbanen Raum zu fördern, arbeitet das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen an Systemen zur vertikalen Begrünung.
Auf der BAU 2017, der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, hat Fraunhofer UMSICHT vom 16. bis zum 21. Januar in München ein System für die bodenungebundene vertikale Begrünung präsentiert. Das Modulsystem funktioniert auf der Basis von mineralischen Bauelementen aus Kalksandstein, die zu grossflächigen Elementen verbaut und mit verschiedenen Pflanzenarten begrünt werden können.

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