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Die Erfolgsstory von Swiss Recycling

Vor 25 Jahren wurde Swiss Recycling als Dachorganisation der verschiedenen Recyclingorganisationen ins Leben gerufen. Heute ist der Nutzen der Wiederverwertung von Rohstoffen unbestritten. Auch die Sammelmengen sind imposant gestiegen, sie haben sich seit 1992 um das Dreifache vergrössert.

Charles Cahans

Die Recyclingsysteme haben sich während den letzten Jahren stark verbessert und die Methoden wurden dem jeweiligen Stand der Technik angepasst. Im Weiteren hat die Regulierungsdichte zugenommen. Und nicht zuletzt dank dem grossen Einsatz der Bevölkerung ist der Nutzen des Recyclings heute unbestritten und der Rücklauf nahezu ausgereizt. Durch den gezielten Ausbau der Separatsammlungen wurden die entscheidenden Grundlagen zur Wiederverwertung von Rohstoffen gelegt. Je nach Sichtweise hat Swiss Recycling ein Dilemma: Je mehr konsumiert wird, das rezykliert werden kann, desto höher ist der Nutzen für die Organisation. Soll hingegen die Vermeidung von Abfall und Wertstoffen insgesamt gefördert werden, was den Umweltnutzen erhöhen würde, müsste auch die Arbeit von Swiss Recycling zurückgehen.

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Das Wasserschloss Schweiz vor neuen Herausforderungen

Bei der Förderung der Wasserkraft spitzt sich auf globaler Ebene der Nutzungskonflikt zwischen Energiesicherheit und Gewässerschutz zu. Sauberes Wasser als Ressource wird immer knapper. Dies war das Hauptthema des diesjährigen Eco-Natur-Kongresses.

Charles Cahans

Wasser ist Lebens- und Erholungsraum, ist Energiequelle und Lebensmittel, dient als Verkehrsweg, ist für Reinigungszwecke und für die Landwirtschaft unersetzlich. «Kein anderer Lebensraum wurde im letzten Jahrhundert derart stark beeinträchtigt wie unsere Gewässer – nun drohen negative Folgen durch die Übernutzung», sagte Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz, am Eco-Natur-Kongress in Basel Ende März. Vom Mikroorganismus bis zum Menschen ist die ganze Nahrungskette auf Wasser angewiesen. Die Abflussmenge unserer Flüsse wird in den kommenden Jahren stärker schwanken als bisher, dazu kommt die Klimaerwärmung mit Folgen wie etwa der Gletscherschmelze. Es ist absehbar, dass diese Entwicklung zu Konflikten zwischen Ökologie, Trinkwasser- und Energienutzung führen wird. Der Klimawandel wird Wasser saisonal und regional auch in der Schweiz zu einem kostbaren und knappen Gut machen. Eine Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und Möglichkeiten unserer Wasser-Zukunft ist dringend nötig, denn die Klimaeinflüsse und besonders der Wasserhaushalt werden die Schweiz besonders stark treffen. Teiche und Seen müssen daher vielseitiger und zu verschiedenen Zwecken genutzt werden, beispielweise für die landwirtschaftliche Bewässerung, für Reinigungszwecke, für Industriewasser und die Trinkwasserversorgung.

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Das grösste Elektroauto der Welt

Ein Schweizer Firmenkonsortium baut das grösste Elektrofahrzeug der Welt – in Rekordzeit. Der Prototyp ist nicht als zartes Ausstellungsstück für Messen konzipiert, sondern für harte Arbeit im Steinbruch. Spezialisten der Empa sorgen für die Betriebssicherheit.

Rainer Klose

Es wird das grösste Elektroauto der Welt: 45 Tonnen Leergewicht, 65 Tonnen Zuladung – und ein Akkupaket mit 700 kWh Speicherkapazität. Das ist so viel wie acht Exemplare des Tesla Model S. Der Fahrer erreicht seinen Arbeitsplatz über neun Treppenstufen; die Reifen des E-Mobils haben einen Durchmesser von knapp zwei Metern. Nicht alles an dem Fahrzeug ist neu: Das Monster-Elektromobil basiert auf einem gebrauchten Muldenkipper der Marke Komatsu, der bei der Kuhn Schweiz AG in Lommis zerlegt und neu aufgebaut wird. Der Dieselmotor ist bereits entfernt, rund ums Chassis wird Platz für die Akku-Pakete geschaffen, die das Fahrzeug in seiner zweiten Lebenshälfte antreiben sollen.

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CO2-Vorschriften für Neufahrzeuge: Die Schweiz gegenüber der EU nicht benachteiligen

Die CO2-Vorschriften für Neufahrzeuge, welche ab 2020 gelten sollen, müssen an die Schweizer Besonderheiten angepasst werden. Dies hält auto-schweiz in ihrer Vernehmlassungsantwort zur Umsetzung des ersten Massnahmenpakets der Energiestrategie 2050 auf Verordnungsstufe fest.
Damit soll bei der Reduzierung von CO2 ein zur EU identisches Anstrengungsniveau sichergestellt werden. Um dieses gemeinsame Ziel von Bundesrat und Automobil-Importeuren zu erreichen, müssen die vorgeschlagenen Einführungsmodalitäten angepasst werden. Ansonsten riskiert die Schweiz, ihre ambitiösen Ziele bei der CO2-Einsparung zu verpassen, gepaart mit einer starken Beeinträchtigung des Fahrzeugmarktes, die zum Boomerang für die Wirtschaft sowie die Steuereinnahmen des Bundes werden könnte.

Ab 2020 wird in der Europäischen Union der bestehende CO2-Grenzwert für neue Personenwagen schrittweise auf 95g/km sowie derjenige für leichte Nutzfahrzeuge auf 147g/km gesenkt. Die Schweiz will diese Werte übernehmen. Während diese jedoch in der EU über sämtliche Mitgliedsstaaten hinweg gelten und sich so verschiedene Fahrzeugmärkte gegenseitig ausgleichen, müssen die Schweizer Automobil-Importeure die Ziele alleine erreichen. Bei Überschreitung drohen nach Berechnungen des Bundes hohe Sanktionszahlungen von bis  zu 200 Millionen Franken zwischen 2020 und 2023, die sich auch auf die Fahrzeugpreise auswirken würden. Allerdings können die Schweizer Importeure kaum Einfluss auf angebotene Fahrzeuge nehmen, die Hersteller machen so gut wie keine Unterschiede zwischen den europäischen Ländern.

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BSH Pulveraktivkohle(PAK)- Filtrationsanlage zur Elimination von Mikroverunreinigungen

Ausgangslage
Der Eintrag von organischen Spurenstoffen über die Siedlungsentwässerung stellt eine neue Herausforderung für den Gewässerschutz dar. Das am 1. Januar 2016 in Kraft gesetzte revidierte Gewässerschutzgesetz (GSchG) sowie die zugehörige Verordnung (GSchV) geben für die festgelegten Anlagen zum Einbau einer neuen Reinigungsstufe zur Elimination von Mikroverunreinigungen eine Übergangsfrist bis ins Jahr 2040 vor. Bei diesen organischen Spurenstoffen handelt es sich um Rückstände aus Anwendungen des täglichen Lebens wie beispielsweise Körperpflegeprodukte, Medikamente, Reinigungsmittel, Biozide aber auch Kontrastmittel aus Spitälern, Unkraut und andere hormonaktive Substanzen. Diese Stoffe sind schwer abbaubar und werden in sehr tiefen Konzentrationen (Nano- bis Mikrogramm pro Liter) in Gewässern nachgewiesen und werden daher als Mikroverunreinigung bezeichnet. Einige dieser Stoffe können auch in sehr tiefen Konzentrationen nachteilige Wirkungen auf das aquatische Ökosystem haben. Ein Beispiel sind die hormonaktiven Stoffe, die z.B. bei Fischen Geschlechtsveränderungen hervorrufen können. Diese Stoffe sollen künftig auf ausgewählten Kläranlagen entfernt werden.

Funktionsprinzip
Ein etabliertes Verfahren für die Elimination der Mikroverunreinigung ist das Adsorbieren der Spurenstoffe an Pulveraktivkohle. Auch im BSH-PAK-Filtrationssystem wird Pulveraktivkohle eingesetzt mit dem Unterschied, dass die beladene Pulveraktivkohle nicht in einem grossen Sedimentationsbecken vom Abwasser getrennt wird, sondern mit Hilfe von Kerzenfiltern eine Totalfiltration des gesamten Abwassers vorgenommen wird. Mit diesem System werden sehr tiefe GUS-Werte < 1 mg/l im Ablauf erreicht und zugleich die Verunreinigungen durch Mikroplastik reduziert.
Ein Standard-Filtrationsmodul hat einen Durchsatz von 55 l/s oder 195 m3 /h.
5 Module können dann 275 l/s oder 975 m3/h behandeln.

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