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Ballenpressen für jeden Anwendungsbereich – HSM präsentiert sich als kompetenter Partner auf der Messe IFAT in München

Vom 14.05. bis zum 18.05.2018 wird HSM GmbH + Co. KG, der süddeutsche Hersteller von Ballenpressen, PET-Lösungen und Aktenvernichtern, auf der Messe IFAT, der Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft, in München in der Halle B5, Stand 251/350, sein umfangreiches Produktprogramm vorstellen.

Ausgestellt wird unter anderem die neueste Horizontalballenpresse HSM HL 7009 mit einer Presskraft von 700 kN. Die kompakte horizontale Ballenpresse ist die wirtschaftliche und platzsparende Entsorgungslösung für Filialisten sowie den Handel und verpresst mühelos Kartonagen und Folien. Die Ballen sind bei einem Querschnitt von 1100 x 1100 mm und einer Ballenlänge von 1200 mm bis zu 600 Kilogramm schwer. Somit erzielen die 4-fach horizontal umreiften Ballen eine optimale LKW-Auslastung. Die integrierte hydraulische Hub-Kipp-Vorrichtung bedeutet eine deutliche Reduzierung der Personalbindung bei der Verdichtung der Wertstoffe. Dank der groß dimensionierten Einfüllöffnung stellen sogar sperrige Kartonagen kein Problem dar. Somit ist diese sehr kompakte, horizontal arbeitende Gegenplattenpresse perfekt geeignet für größere Entsorgungsaufgaben im Einzelhandel und in kleineren bis mittleren Zentrallagern und eine wirtschaftliche Lösung, deren Investition sich innerhalb kurzer Zeit rechnet.

 

Die vollautomatische Kanalballenpresse HSM VK 15020 R FU ist die leistungsstärkste Ballenpresse im HSM-Sortiment. Sie ist mit frequenzgeregeltem Antrieb ausgestatte und spart bis zu 40 % Energie im Vergleich zu herkömmlichen Antrieben – und das bei gleichbleibender Leistung. Dieser Antrieb leistet einen großen Beitrag zum Umweltschutz und zur Wirtschaftlichkeit. Für viele HSM Ballenpressen und mehrstufigen Shredderanlagen ist dieser Antrieb optional verfügbar. Mit der HSM VK 15020 lassen sich bei einem Antrieb von 2 x 75 kW und einer Presskraft von 1500 kN bis zu 44 Tonnen Mischpapier pro Stunde zu Ballen pressen, die jeweils bis zu 1.250 Kilogramm wiegen. Aber nicht nur das Gewicht, sondern auch die Qualität der Ballen ist für Entsorger entscheidend. Je dichter die Ballen gepresst sind, desto stabiler sind sie für die Lagerung im Innen- oder Außenbereich und desto besser erfüllen sie die Anforderungen der Papierfabriken. Ein weiteres ausschlaggebendes Kriterium für Entsorger ist die Größe der Ballen. Die 5-fach mit Draht umreiften Ballen sind mit einem Querschnitt von 1100 x 1100 mm für eine wirtschaftliche LKW-Auslastung ausgerichtet. Die Ballenlänge ist dabei stufenlos bis zu 1800 mm einstellbar.

 

Über HSM GmbH + Co. KG:
Das Produktportfolio in der HSM Umwelttechnik umfasst vertikale und horizontale Füllklappenpressen mit einer Presskraft von 3 bis 70 Tonnen sowie halb- und vollautomatische Kanalballenpressen bis zu 150 Tonnen Presskraft. Des Weiteren werden verschiedene Speziallösungen zum Entleeren, Perforieren, Crushen und Verdichten von PET-Flaschen hergestellt. Leistungsfähige Maschinen für die Datenvernichtung in großen Mengen, wie Aktenvernichter und Festplattenschredder, bieten eine wirtschaftliche Ergänzung des Dienstleistungsportfolios eines professionellen Entsorgungsbetriebes.
 

HSM Messestand auf der IFAT 2018: Halle B5, Stand 251/350

 

HSM GmbH + Co. KG
Austraße 1-9
D-88699 Frickingen
Tel. +49 7554 2100-0
Fax: +49 7554 2100-160
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.hsm.eu

 

 

Aktuell

KuRVe (Kunststoff Recycling und Verwertung)

Ökonomisch-ökologische Analyse von Sammel- und Verwertungssystemen von Kunststoffen aus Haushalten in der Schweiz

Kunststoffsammlungen aus Haushalten haben, verglichen mit der Sammlung von PET-Fla- schen, eine geringe Kosten/Nutzen-Effizienz. Dem verhältnismässig kleinen ökologischen Nutzen stehen hohe Kosten gegenüber. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse des Projekts Kunststoff Recycling und Verwertung (KuRVe), das die Firma Carbotech AG und das Hoch- schulinstitut UMTEC im Auftrag von acht Kantonen, verschiedenen Verbänden und dem Bun- desamt für Umwelt BAFU durchgeführt hat.

UMTEC R. Bunge, A. Stäubli, T. Pohl

In den letzten Jahren entstanden neben der PET-Flaschensammlung verschiedene neue, meist private Samm- lungen von weiteren Kunststoffabfällen aus Haushalten. Im Projekt Kunststoff Recycling und Verwertung (KuRVe) wurden die Verwertungs- und Entsorgungswege dieser Kunststoffabfälle aus Schweizer Haushalten auf den ökologischen Nutzen und die damit verbundenen Kosten untersucht. Nur ein Teil der gesammelten Kunststoffabfälle kann rezykliert (stofflich verwertet) werden, der nicht verwertbare Teil wird aussortiert und in Zementwerken energetisch verwertet oder thermisch in Kehrichtverbrennungsanlagen behandelt. Dabei wird Energie in Form von Strom und Wärme zurückgewonnen.
Die wissenschaftliche Studie kommt zum Schluss, dass das Verhältnis von Kosten und Nutzen von separaten Sammlungen von Kunststoffabfällen in der Schweiz bei etwa einem Drittel der Effizienz des PET-Recycling- Systems liegt. Eine neue Sammlung von Kunststoffabfällen stiftet zwar einen ökologischen Nutzen – der Be- trieb des Systems ist aber teuer. Der potenzielle ökologische Nutzen einer neuen Kunststoffsammlung pro Person und Jahr entspricht etwa der Einsparung einer Autofahrt von 30 Kilometern pro Person und Jahr.

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Zukunftsprojekt zu innovativer Siedlungswasserwirtschaft und urbaner Nahrungsmittelproduktion

Spül-, Waschmaschinen und Toilettenwasser fällt in deutschen Haushalten zur Genüge an. Das Verbundprojekt »ROOF WATER-FARM« untersucht, wie sich häusliches Abwasser dezentral aufbereiten und für die Gemüseproduktion nutzen lässt. Fraunhofer UMSICHT entwickelt in diesem zukunftsträchtigen Vorhaben ein neuartiges Aufbereitungsverfahren, das aus Toilettenwasser flüssigen Pflanzendünger herstellt. Eine Pilotanalage wurde in Berlin bereits erfolgreich in Betrieb genommen.

Rund 70 Prozent unseres verfügbaren Trinkwassers gehen in die Landwirtschaft über, welche wiederum 14 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen ausmacht. Um auch in der Zukunft eine ausreichende Wasser- und Nahrungsversorgung zu gewährleisten, müssen umweltschonende Alternativen zur landwirtschaftlichen Erzeugung von Lebensmitteln gefunden werden.

Frisches Gemüse und frischer Fisch direkt von den Dächern unserer Städte – das ist die Vision von »ROOF WATER-FARM«: Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt erprobt dafür die dezentrale Abwasseraufbereitung und -nutzung in Gebäuden und Siedlungsräumen. Denn statt häusliche Abwässer aus Dusche, Waschmaschine, Badewanne oder Toilette in Kläranlagen zu transportieren, lassen sie sich auch direkt vor Ort weiterverwerten.

In zwei unabhängigen Versuchstrecken wird in der »ROOF WATER-FARM« das Toilettenabwasser (auch Schwarzwasser genannt) getrennt vom Abwasser aus Dusche, Waschmaschine, Badewanne so aufbereitet, dass schmackhafte Gurken und Salat geerntet wird.

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Ilmac 2018