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Eigenverbrauchsgemeinschaft in Niederlenz setzt auf intelligentes Energiesystem

Solarstrom vom Dach, Heizwärme aus der Erde, alles smart gesteuert und kostengünstig verfügbar: Das Energiekonzept der Wohnüberbauung Ecoviva in Niederlenz ist durchdacht. Die beiden Mehrfamilienhäuser gehören zu den ersten Eigenver-brauchsgemeinschaften im Kanton Aargau. Energie 360° hat die intelligente Energielösung entwickelt und gemeinsam mit der Reichmuth International Gruppe realisiert.

Ein Energiekonzept setzt neue Massstäbe: Die Überbauung Ecoviva im aargauischen Niederlenz nutzt zu 100% erneuerbare Energien und ist zu einem hohen Grad energieautark. Die Mieterinnen und Mieter beziehen einen grossen Teil ihres Stroms von den Photovoltaikanlagen auf den Hausdächern. Der Solarstrom treibt auch die zwei Erdsonden-Wärmepumpen an, mit denen die 13 Wohnungen geheizt werden, und Mieterinnen und Mieter mit einem Elektroauto können dieses mit Solarstrom laden. Optimiert wird der Energieverbrauch in der gesamten Überbauung durch eine intelligente Steuerung. Energie 360° ist für Planung, Realisierung und Betrieb dieses Energiesystems verantwortlich. Für die Finanzierung der Anlagen hat das Unternehmen gemeinsam mit Reichmuth International eine Contracting-Lösung erarbeitet.

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E-Autos clever laden

Wegweisendes Lade- und Lastmanagement

Mehr E-Autos benötigen auch mehr Ladeplätze. In öffentlichen Parkings und solchen von Privatwohnungen, Hotels und Firmen bedeutet das, dass die verfügbare Strommenge umsichtig verteilt werden muss. Hier erfahren Sie alles über ein bestechend einfaches Lade- und Lastmanagementsystem.

Von: Marla Johannson

Problemstellung

Je mehr Elektrofahrzeuge in Verkehr gesetzt werden, desto mehr Ladeplätze werden benötigt. Zukunftsforscher gehen davon aus, dass bereits in drei Jahren Park- oder Tiefgaragenplätze ohne Ladeinfrastruktur so unmöglich sein werden wie man heute Firmen und Hotels ohne WLAN wahrnimmt. Das bedeutet aber, dass die Stromzuleitungen massiv verstärkt werden müssten, damit jeder gleichzeitig mit voller Kraft laden könnte. Praktisch ist das allerdings unmöglich, denn wenn jedes Haus mehr Anschlussleistung will, bräuchten wir viel mehr und stärkere Zuleitungen, davor mehr Trafostationen und nochmals davor mehr Kraftwerke.

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Durchflussmesser macht Druckluftverbrauch transparent

Der Einsatz von Durchflussmessern zur Druckluftverbrauchsmessung schafft Kostentransparenz und hilft, die Energiekosten für die Drucklufterzeugung zu reduzieren. Mit dem Inline-Durchflussmesser EE741 von E+E Elektronik lässt sich die Verbrauchsmenge von Druckluft und anderen technischen Gasen exakt messen und überwachen. Durch den modularen Aufbau eignet sich das kompakte Messgerät für Rohrdurchmesser von DN15 bis DN50. Das thermische Heissfilm-Anemometer Messprinzip bietet eine hohe Genauigkeit und Zuverlässigkeit.

Für Rohrdurchmesser von DN15 bis DN50

Der EE741 ist modular aufgebaut. Er besteht aus dem Messumformer mit Strömungssensor und einem passenden Edelstahl- oder Aluminium-Messblock. Verschiedene Messblöcke für DN15, DN20, DN25 und jetzt neu für DN32, DN40, DN50 erlauben den Einsatz des Durchflussmessers für kleine bis mittlere Rohrdurchmesser.

Die Montage mittels Messblock ermöglicht eine präzise und reproduzierbare Installation des Messumformers in Rohrleitungen mit einem Betriebsdruck von bis zu 16 bar. Für eine hohe Messgenauigkeit selbst im unteren Messbereich sorgt die anwendungsnahe Mehrpunkt-Justage des EE741 unter Druck bei 7 bar. Damit kann der Druckluftverbrauch besonders genau erfasst und Leckagen im Druckluftnetz frühzeitig erkannt werden. Ein integrierter Verbrauchszähler ermöglicht eine kostengünstige Verbrauchsanalyse ohne zusätzlichen Datenlogger.

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Dioxine in Plastikspielzeug gefunden

Die vom deutschen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) veröffentlichte neue Studie "Dioxine in Plastikspielzeug" (Toxic Soup: Dioxins in Plastic Toys) belegt, dass Billigprodukte aus recycelten Kunststoffabfällen aus Elektroschrott alarmierend hohe Werte an bromierten Dioxinen aufweisen. Die höchsten Werte wurden bei einem in Deutschland gekauften Zauberwürfel-Anhänger gefunden. Diese überschreiten die in der nationalen Chemikalienverbots-Verordnung festgelegten Grenzwerte.

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Digitalisierung im Baugewerbe heisst Zukunft mitgestalten

Die Digitalisierung hat Einzug in die Baubranche gehalten. Das Thema ist allgegenwärtig. Building Information Modeling (BIM) ist der dominierende Ausdruck und widerspiegelt neue Dimensionen der Baukultur in sozialer, technischer und kultureller Hinsicht. Darüber waren sich Experten anlässlich der Swissbau in Basel einig.

Charles Cahans

Die digitale Transformation ist in der Baubranche eine noch unterschätzte Chance. Das Building Information Modeling (BIM) steht für ein Konzept mit grossem Potenzial für technologische Innovationen sowie vernetztes Denken und Arbeiten. Die Digitalisierung bringt auch beim Bau neue Geschäftsmodelle, neue Vernetzungsformen, neue Arten von Disziplinen mit übergreifender Zusammenarbeit und auch neue Arbeitsprozesse ins Spiel. Daher ist der Aufruf an die gesamte Bauindustrie, mit mehr Gemeinsamkeiten und Kooperationen in die digitale Zukunft zu gehen, verständlich. Wie Experten an der diesjährigen Swissbau erklärten, sind das Kooperationsverhalten und die Vernetzung der entsprechenden Akteure noch zu wenig ausgeprägt. Bei der Nutzung der Digitalisierung hinkt die Bauwirtschaft in vielen Sektoren der ausländischen Konkurrenz hinterher. «Wir haben noch einen langen Weg vor uns», sagte der Präsident von «Bauen digital Schweiz», Markus Weber. Von einer Standardisierung in die Tiefe der Prozesse sowie einem systematischen und effizienten Umgang mit der enormen Datenmenge sei die Branche noch weit entfernt. Die Zukunft aber fordert eine durchgehende digitale Planung für den gesamten Bauprozess inklusive das Baunebengewerbe. Nur so entstehen Bauwerke der Zukunft, die als Ganzes und im gesamten Lebenszyklus optimiert sind. Die Digitalisierung werde die meisten Beteiligten produktiver und zielgerichteter machen, so die Hoffnung.

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