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Auf frischer Fahrt ertappt

Alarmierende NOx-Emissionen bei Diesel-PW

Ab Oktober müssen neu auf den Markt kommende Diesel-Autos strengeren Abgasnormen entsprechen als bislang. Das neue Zulassungsverfahren verlangt Messfahrten im echten Strassenverkehr. Die Empa hat einige aktuelle Modelle schon jetzt mit der neuen Methode gemessen – die Ergebnisse sind beunruhigend.

Ein Opel Astra 1.6 CDTI auf dem Rollenprüfstand der Empa. Die Schläuche verbinden den Auspufftrakt mit einem mobilen PEMS-Messgerät im Inneren des Autos. In der gleichen Konfiguration geht es dann auf die Strecke rund um den Greifensee.
Mittlerweile ist klar: Die Zulassungsvorschriften für Personenwagen (PW) in der EU und in der Schweiz haben mit den realen Abgasemissionen der Autos im Strassenverkehr wenig zu tun. Die «echten» Abgasemissionen werden daher in gesonderten Studien ermittelt. Die Empa misst im Auftrag des Bundes etwa ein Dutzend Fahrzeuge jährlich detailliert aus, sie werden von zufällig ausgewählten Privatpersonen gegen ein kleines Entgelt zur Verfügung gestellt. Die Daten landen in der europäischen Datenbank HBEFA (Handbook Emission Factors for Road Transport) und werden unter anderem von internationalen Forschungsinstituten und vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) als Grundlage für Expertisen genutzt.

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Asbest in Putzen

Basierend auf der SUVA-Publikation 84052 hat die Dr. Heinrich Jäckli AG in den letzten drei Jahren bei «Gebäudechecks» systematisch Wand- und Deckenputze in Innenräumen bezüglich Asbest beprobt. Die Auswertung von mehr als 1000 Putzproben gibt Auskunft über die Häufigkeit von Asbest in Putzen. Das Analysenlabor Geopro AG hat die Proben analytisch untersucht. Durch eine sorgfältige Probenaufbereitung und durch die Auswertung von Putz-Dünnschliffen konnten wichtige Erkenntnisse für die Probenaufbereitung und -analysierung sowie zur Lage des Asbests innerhalb des Putz-Schichtverbunds gewonnen werden.

Fredy Pfister, Lorenz Schwery, Samuel Graf (Dr. Heinricht Jäckli AG, Zürich),  Dr. Peter Berner (Geopro AG, Roche)

Anlass und Umfang der Untersuchungen
Anlass für die umfangreichen Untersuchungen war die SUVA-Publikation 84052 für Maler und Gipser von 2012, in welchem Putze (und Spachtelmassen) als potenziell asbesthaltig aufgeführt sind. Die Schweizer Gebäudediagnostiker-Fachverbände FAGES und VABS sowie die zuständige SUVA haben sich bisher aufgrund fehlender Datengrundlagen noch nicht abschliessend zur Relevanz von asbesthaltigen Putzen geäussert.
Mit dem vorliegenden Artikel werden systematisch erhobene und repräsentative Feld- und Laborbefunde präsentiert. Diese stellen eine Basis für eine Diskussion über die Relevanz von asbesthaltigen Putzen dar. Die Befunde basieren auf 1358 Putzanalysen von Decken und Wänden aus 303 zufällig ausgewählten, unterschiedlich genutzten Gebäuden wie z. B. Ein- und Mehrfamilienhäuser, Schulen, Industrie- oder Gewerbebauten mit Baujahren zwischen 1850 und 1980 aus dem Grossraum Zürich.

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Anspruchsvolle und doch kostengünstige Durchflussmessung

Das seit  6 Jahren weltweit erfolgreich eingesetzte deltawaveC Ultraschall-Durchflussmesssystem kommt  jetzt in einer  aktualisierten  Modellversion auf den Markt. Die Entwickler von systec Controls, Puchheim, haben mehr als 25 Verbesserungen in die neue Geräteversion gepackt: Das 100% kontaminationsfreie und  100% hygienische, das Medium nicht berührende Clamp-On-Messgerät erfordert  keine zusätzlichen Dichtflächen und verursacht keinerlei Totvolumina in den Leitungen. Es lässt sich jetzt noch schneller bedienen. Auch  die Auswertung ist selbst an schwierigen Messstellen  leistungsfähiger denn je: deltawaveC lässt sich nun mit einer kostenloses PC-Software nicht nur parametrieren: Auch die Messsignale können auf diesem Weg ausgewertet werden. Der neue Quicklogger startet mit nur einem Tastendruck eine Datenspeicherung, die anschliessend einfach via USB-Kabel auf einen PC übertragbar ist. Für noch mehr Messsicherheit sorgt die optimierte Installationsführung, die jetzt eindeutige Hinweise dafür gibt, welche Installationsart für die geplante  Anwendung die beste ist.

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Althen: Neues Jahr, neue Neigungssensoren

  • Neue Zertifizierung für ATEX-Neigungssensor
  • Kundenindividuelle Lösungen aus eigener Produktion
  • Erweitertes Portfolio für Geotechnik, Binnengewässer und Offshore
  • Neue Jewell-Modelle: Deep Water, Shallow Water und Black Diamond

Althen, der Spezialist für das elektrische Messen physikalischer Grössen, erweitert und komplettiert sein Portfolio in den Bereichen Neigungsmessung, Nivellierung und Neigungsüberwachung. Für spezielle Anforderungen bietet Althen kundenindividuelle Lösungen in Form eines Sensors oder auch eines kompletten Messsystems an.

Die Neigungssensoren der Serien NM, NSS und NSZ sind für die Überwachung und Prüfung diverser industrieller Anwendungen vorgesehen, wie zum Beispiel von Hebebühnen, Nivellierungsaufgaben, Baumaschinen oder Bauwerken. Sie eignen sich für raue, industrielle Umgebungen. Die Messsysteme bestehen aus einem berührungslos arbeitenden Sensor mit Auswerteelektronik und messen in Bereichen von ±3 ° bis ±60 ° beziehungsweise 0 ° bis 90 ° mit einer Genauigkeit von bis zu ±0,1 °.

Die zum Schutz vergossene Elektronik sowie die Schutzklassen IP66 oder auch IP68 gewährleisten Langlebigkeit und Langzeitstabilität. Die Neigungssensoren sind in einem hochwertigen EMV-Aluminium Druckgussgehäuse verbaut. Auf Anfrage können Sonderversionen beispielsweise im Edelstahlgehäuse oder für kundenspezifischen Messbereiche realisiert werden.

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Alpabern AG nimmt vollautomatische Sortieranlage in Betrieb

Die Alpabern AG, ein Unternehmen der Barec-Gruppe, trennt in der neuen Recycling City in Bern Papier und Karton auf einer vollautomatischen Sortieranlage. Geplant, projektiert, entwickelt und installiert wurde die Grossanlage durch die Hunkeler Systeme AG.

Für das Trennen von Papier und Karton hat die Alpabern AG, ein Unternehmen der Barec-Gruppe, in eine automatisch arbeitende Sortieranlage investiert. Lieferantin der Grossanlage war die Hunkeler Systeme AG (Wikon, LU). Als Generalunternehmung war sie von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme der Grossanlage verantwortlich. Neben der Konzeption der mechanisch-technischen Komponenten entwickelte die Hunkeler Systeme AG die Software für die zentrale Anlagensteuerung. Die Investition in die Sortieranlage ist Teil der neuen Recycling City Schermen, das die Barec-Gruppe an der Wölflistrasse in Bern errichtet und im September eröffnet hat.
Die Sortieranlage ist für eine Jahreskapazität von 70‘000 Tonnen gemischter Fraktionen ausgelegt. Davon sind rund 30 Prozent Karton und rund 2,5 Prozent Fremdstoffanteil (Glas, Kunststoff). Der grosse Teil von ca. 70 Prozent ist Altpapier, das die Alpabern AG an Papierfabriken liefert zur Herstellung von Zeitungspapieren.

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