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CO2-Vorschriften für Neufahrzeuge: Die Schweiz gegenüber der EU nicht benachteiligen

Die CO2-Vorschriften für Neufahrzeuge, welche ab 2020 gelten sollen, müssen an die Schweizer Besonderheiten angepasst werden. Dies hält auto-schweiz in ihrer Vernehmlassungsantwort zur Umsetzung des ersten Massnahmenpakets der Energiestrategie 2050 auf Verordnungsstufe fest.
Damit soll bei der Reduzierung von CO2 ein zur EU identisches Anstrengungsniveau sichergestellt werden. Um dieses gemeinsame Ziel von Bundesrat und Automobil-Importeuren zu erreichen, müssen die vorgeschlagenen Einführungsmodalitäten angepasst werden. Ansonsten riskiert die Schweiz, ihre ambitiösen Ziele bei der CO2-Einsparung zu verpassen, gepaart mit einer starken Beeinträchtigung des Fahrzeugmarktes, die zum Boomerang für die Wirtschaft sowie die Steuereinnahmen des Bundes werden könnte.

Ab 2020 wird in der Europäischen Union der bestehende CO2-Grenzwert für neue Personenwagen schrittweise auf 95g/km sowie derjenige für leichte Nutzfahrzeuge auf 147g/km gesenkt. Die Schweiz will diese Werte übernehmen. Während diese jedoch in der EU über sämtliche Mitgliedsstaaten hinweg gelten und sich so verschiedene Fahrzeugmärkte gegenseitig ausgleichen, müssen die Schweizer Automobil-Importeure die Ziele alleine erreichen. Bei Überschreitung drohen nach Berechnungen des Bundes hohe Sanktionszahlungen von bis  zu 200 Millionen Franken zwischen 2020 und 2023, die sich auch auf die Fahrzeugpreise auswirken würden. Allerdings können die Schweizer Importeure kaum Einfluss auf angebotene Fahrzeuge nehmen, die Hersteller machen so gut wie keine Unterschiede zwischen den europäischen Ländern.

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CO2-Ausstoss: Auswirkungen auf die Pflanzen der Arktis

In einer neuen Studie zeigt ein Forscherteam um Alexander Winkler und Prof. Victor Brovkin aus der Abteilung „Land im Erdsystem“ am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M), dass die meisten Erdsystemmodelle (ESM) die Folgen steigender atmosphärischer Kohlenstoffdioxid-Konzentration (CO2) auf die Pflanzenproduktivität der hohen Breiten unterschätzen. 

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BSH Pulveraktivkohle(PAK)- Filtrationsanlage zur Elimination von Mikroverunreinigungen

Ausgangslage
Der Eintrag von organischen Spurenstoffen über die Siedlungsentwässerung stellt eine neue Herausforderung für den Gewässerschutz dar. Das am 1. Januar 2016 in Kraft gesetzte revidierte Gewässerschutzgesetz (GSchG) sowie die zugehörige Verordnung (GSchV) geben für die festgelegten Anlagen zum Einbau einer neuen Reinigungsstufe zur Elimination von Mikroverunreinigungen eine Übergangsfrist bis ins Jahr 2040 vor. Bei diesen organischen Spurenstoffen handelt es sich um Rückstände aus Anwendungen des täglichen Lebens wie beispielsweise Körperpflegeprodukte, Medikamente, Reinigungsmittel, Biozide aber auch Kontrastmittel aus Spitälern, Unkraut und andere hormonaktive Substanzen. Diese Stoffe sind schwer abbaubar und werden in sehr tiefen Konzentrationen (Nano- bis Mikrogramm pro Liter) in Gewässern nachgewiesen und werden daher als Mikroverunreinigung bezeichnet. Einige dieser Stoffe können auch in sehr tiefen Konzentrationen nachteilige Wirkungen auf das aquatische Ökosystem haben. Ein Beispiel sind die hormonaktiven Stoffe, die z.B. bei Fischen Geschlechtsveränderungen hervorrufen können. Diese Stoffe sollen künftig auf ausgewählten Kläranlagen entfernt werden.

Funktionsprinzip
Ein etabliertes Verfahren für die Elimination der Mikroverunreinigung ist das Adsorbieren der Spurenstoffe an Pulveraktivkohle. Auch im BSH-PAK-Filtrationssystem wird Pulveraktivkohle eingesetzt mit dem Unterschied, dass die beladene Pulveraktivkohle nicht in einem grossen Sedimentationsbecken vom Abwasser getrennt wird, sondern mit Hilfe von Kerzenfiltern eine Totalfiltration des gesamten Abwassers vorgenommen wird. Mit diesem System werden sehr tiefe GUS-Werte < 1 mg/l im Ablauf erreicht und zugleich die Verunreinigungen durch Mikroplastik reduziert.
Ein Standard-Filtrationsmodul hat einen Durchsatz von 55 l/s oder 195 m3 /h.
5 Module können dann 275 l/s oder 975 m3/h behandeln.

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Baustelle Lufthansa Group Glattbrugg

Auf einem ehemaligen Industrieareal in Glattbrugg baut die Lufthansa Group ein neues Trainingscenter für Cockpit- und Kabinenpersonal. Altlastsanierung, Baugrubenaushub und Tiefbau sind Bestandteile der Gesamtleistung der Eberhard Unternehmungen.

Auf dem rund 10‘000 Quadratmeter grossen Grundstück an der Cherstrasse 1 in Glattbrugg entsteht ein viergeschossiges Bürogebäude. Darin integriert ist eine 27‘600 Kubikmeter umfassende Halle, in der acht Flugsimulatoren untergebracht werden.   
Im Auftrag der Lufthansa Aviation Training Switzerland AG startete die Eberhard Bau AG/Eberhard Recycling AG Ende August 2017 mit den Vorarbeiten für die Altlastsanierung und den Baugrubenaushub. Die Arbeiten sind als effiziente und ökonomische Gesamtleistung ausgelegt. Gemeinsam mit der Fachbauleitung kümmern sich der Bauführer und der Projektleiter aus den Bereichen Bau und Altlast um alle relevanten Schnittstellen. Sie koordinieren den Baugrubenaushub und die Altlastsanierung, organisieren die Triage, den Abtransport und die gesetzeskonforme Entsorgung beziehungsweise Wiederverwertung des Materials. Weiter überwachen sie die Wasserhaltung, den Spezialtiefbau und den Einbau der Magerbetonsohle. Der Bauherr erhält alles aus einer Hand und hat somit nur einen Ansprechpartner für Altlastsanierung, Baugrubenbau und Gebäudefundation.  
Um das vormals als Parkplatz genutzte Areal an der Cherstrasse 1 in Glattbrugg für den Neubau des Trainingscenter der Lufthansa Aviation Training Switzerland AG bereitzustellen, muss im Rahmen der Aushubarbeiten rund 10‘000 Tonnen mit PAK (polyaromatische Kohlenwasserstoffe) und LCKW (leicht flüchtige chlorierte Kohlenwasserstoffe) belastetes Bodenmaterial triagiert und gesetzeskonform entsorgt werden.

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Bäume in kalten Regionen ertragen Dürre schlecht

Mit Kälte haben sie kein Problem, aber bei grosser Trockenheit machen sie schlapp: Küstenkiefern im hohen Norden Kanadas können sich nicht an Dürre anpassen. Dies ergab die Studie eines einzigartigen Feldversuches, an der die Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL beteiligt war. Der Befund könnte auch für Schweizer Bergwälder gelten.

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