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Wegweisender Bau mit Flumroc

In Sankt Gallen ist eine Überbauung entstanden, die mit ihrem innovativen Energiekonzept wegweisend ist für die Zukunft. Die Flumroc AG hat dazu mit ihrer eigens auf das Projekt zugeschnittenen vollflächigen Fassadendämmung einen wichtigen Beitrag geleistet.

Noch stehen die letzten Baugerüste, und die Arbeiten an der Umgebung sind in vollem Gange. Dennoch sind die ersten Mieterinnen und Mieter bereits in die neue Wohnüberbau- ung an der Sturzeneggstrasse in Sankt Gallen eingezogen.
69 Wohnungen finden in den drei länglichen Gebäuden Platz, von der geräumigen 2-Zimmerwohnung bis zur komfortablen 5 ½-Zimmerwohnung. Die drei Wohnhäuser sind so auf der Hügelkuppe angeordnet, dass der in der Mitte entstandene Aussenraum von allen Mietparteien gemeinsam genutzt werden kann. Die Gestaltung geht auf einen Wettbewerb zurück, den die Zürcher Architekten wild bär heule gewannen. «Das Konzept sprach uns nicht nur architektonisch an, sondern erfüllte auch unsere Ansprüche in Bezug auf das ambitionierte Energiekonzept, das wir uns vorstellten», sagt Jacques Michel Conrad, Verwaltungsrat der Bauherrin, der Wohnbaugenossenschaft St.Gallen.

 

Enge Zusammenarbeit  mit Stadtwerken

Tatsächlich liegt die grosse Besonderheit der Überbauung in ihrem innovativen Energiekonzept. Die Stadt St.Gallen will bis 2050 ihren Gesamtenergiebedarf halbieren und den Anteil fossiler Brennstoffe von heute 90 auf 25 Prozent senken. Die Wohnbaugenossenschaft St.Gallen unterstützt die Stadt dabei und machte bei ihrer neusten Überbauung Nägel mit Köpfen: Sie spannte mit den St.Galler Stadtwerken zusammen. «Um weiterzukommen, braucht man Spielraum», ist Conrad überzeugt. Gemeinsam arbeiteten die Bauherrin und die Stadtwerke die optimalste Energieversorgung aus. Das Resultat: Mit einem Blockheitskraftwerk (BhkW) erzeugt die Überbauung Strom für sich selbst – und für das St.Galler Netz. Geheizt werden die drei Wohnhäuser mit der Abwärme des Kraftwerks. Zurzeit wird das Blockheitskraftwerk mit Gas betrieben, in Zukunft vielleicht mit Bio-Gas. Im nächsten Jahr wird ein Speicher eingebaut, auf drei Dächern kommen Photovoltaik-Anlagen hinzu. «Neuartig ist besonders die buchstäblich enge Vernetzung und Steuerung der Energieversorgung mit den Stadtwerken», erklärt Conrad.

«Wir wollten das Beste – Flumroc»

Voraussetzung für den Erfolg des Pilotprojekts ist eine gute Gebäudehülle, die optimal gedämmt ist. Den richtigen Partner fand die Wohnbaugenossenschaft St.Gallen hier in der Flumroc AG. «Wir kennen das Unternehmen, seine Philosophie und die Qualität seiner Produkte seit vielen Jahren», sagt Conrad. «Wir wollten das Beste. Und das ist Flumroc.» Eine wichtige Rolle für die Bauherrin spielte auch die «Swissness», die Nähe der Produktion zum Standort der Überbauung. Das  Gestein für die Dämmprodukte der Flumroc AG wird vorwiegend im Kanton Graubünden abgebaut und anschliessend in Flums, St.Gallen, geschmolzen und zu Steinwolle verarbeitet. Auch die optimalen Brandschutzeigenschaften und die hohen ökologischen Standards der Flumroc-Steinwollprodukte überzeugten die Wohnbaugenossenschaft. Nicht zuletzt gaben auch ökonomische Gründe den Ausschlag für Flumroc: «Wenn wir die Kosten für das Heizen und das Kühlen der Gebäude senken und dabei erst noch ein gesundes Raumklima erzielen können, tun wir das natürlich», sagt Conrad. Die Langlebigkeit und die Formstabilität der Flumroc-Dämmplatten bei hinterlüfteten Fassaden waren weitere Pluspunkte, welche die Bauherrin überzeugten. Zum Einsatz kamen die beiden Flumroc-Dämmplatten DUO D und COMPACT PRO. Eine besondere Herausforderung für das Flumser Unternehmen waren  die gerundeten Ecken an den Fassaden der Überbauung. Für eine lückenlose Dämmung mussten Spezialanfertigungen produziert und exakt auf diesen Radius eingeschnitten werden. «Obwohl die Vorlaufzeit kurz war, hat alles reibungslos geklappt», sagt Conrad: «Wir sind sehr zufrieden!»

Ilmac 2018