Umwelttechnik durchsuchen

Mediadaten

Download Mediadaten 2018

Schlauchpumpen zur Dosierung von Fällungsmitteln

Wartungsarm, präzise und sauber

Zur Reduzierung der Phosphorfracht im Abwasser setzen Kläranlagen auf chemische Fällung. Während für die Dosierung des Fällmittels traditionell Membranpumpen zum Einsatz kommen, setzen immer mehr Betreiber auf innovative Schlauchdosierpumpen. Dadurch profitieren sie sogar mehrfach, wie die Beispiele von zwei Kläranlagen zeigen: Einerseits reduzieren Schlauchpumpen den Zeitaufwand für Wartung und Instandhaltung. Andererseits kann durch eine selbstansaugende Schlauchpumpe unter Umständen sogar auf eine zusätzliche Vorlagenpumpe verzichtet werden.

In Deutschland wie in der Schweiz erweitern viele kommunale Kläranlagen ihre chemische Fällung, um den Phosphor im Ablauf zu reduzieren. Während für die Dosierung des Fällmittels traditionell oft Membranpumpen zum Einsatz kommen, setzen Betreiber immer öfter auf moderne Schlauchpumpen. So auch bei den Verbandsgemeindewerken in Selters im Westerwald (Rheinland-Pfalz).
«Wir nutzen das gängige Fällmittel Eisen-III-Chlorid», erklärt Abwassermeister Bernd Schenkelberg. Die Fördermenge beträgt zwischen 60 und 250 Milliliter pro Minute. Dafür kamen bis vor einiger Zeit noch Membrandosierpumpen zum Einsatz: Das Eisen-III-Chlorid hatte die Pumpen-Membranen angegriffen, sodass sie ungefähr alle drei bis vier Monate ausgetauscht werden mussten. «Ein Techniker war jedes Mal mindestens eine Stunde mit dem Austausch der Membran beschäftigt.

Und wegen des dabei austretenden Eisen-III-Chlorids anschliessend fast nochmal genauso lange mit der Reinigung der Dosierstation.» Daher entschloss man sich Qdos-Schlauchdosierpumpen zu testen, mit durchschlagendem Erfolg: «Bei der Schlauchpumpe Qdos lässt sich mit nur wenigen Handgriffen der Pumpenkopf als gesamtes Bauteil tauschen», sagt Bernd Schenkelberg. «Dafür sind maximal fünf Minuten nötig. Bei den alten Pumpen mussten wir drei bis vier Mal pro Jahr die Membran auswechseln. Im Gegensatz dazu hat der Pumpenkopf der Qdos von Watson-Marlow ein volles Jahr durchgehalten.»

Gegenüber anderen Pumpenarten, insbesondere Membranpumpen bieten Qdos-Schlauchpumpen Kläranlagenbetreibern eine Reihe von Vorteilen: Sie benötigen keinerlei Ventile oder Dichtungen, die verschleissen, verkleben oder korrodieren können. Sollte doch eine Wartung nötig sein, lässt sie sich ohne Werkzeug vor Ort durchführen, in wenigen Minuten. Dank der überlegenen Fördergenauigkeit vermeiden Schlauchpumpen eine teure Überdosierung. Im Gegensatz zu Membranpumpen sind sie ausserdem trockenlaufsicher und selbstansaugend.

Qdos kommt vollständig ohne Zubehör wie Dichtungen oder Rückschlagventile aus und ist in verschiedenen Grössen für maximale Fördermengen von 500 bis 2.000 ml/min verfügbar.

 

Eine Schlauchpumpe ersetzt drei Membranpumpen

Auch in Riepe (Niedersachsen) konnte Qdos überzeugen: Für eine zuverlässige Dosierung des Eisen-III-Chlorids wurden bis vor Kurzem nicht weniger als drei Membranpumpen benötigt: Eine Pumpe förderte das Fällmittel in den Vorlagebehälter, die eigentliche Dosierung erledigten zwei weitere Membranpumpen. Davon war immer eine im Einsatz, die andere stand als Stand-by-Gerät für den Fall eines Ausfalls bereit. »Und zu Ausfällen kam es bei den Membranpumpen leider immer wieder mal», berichtet Klaus Janssen, Leiter der Anlage.

Auch in Riepe griff das Fällmittel die Membranen an und machten einen Austausch notwendig. «Die Membranpumpen erzeugen ausserdem einen stark pulsierenden Förderstrom. Durch die Schläge in die Leitungen kam es bei Fittingen und Ventilen nach einiger Zeit zu Abnutzungen.» Ein weiteres Problem mit den Membranpumpen waren die wiederkehrenden Ansaugprobleme: «Da Membranpumpen nicht selbstansaugend sind, kam es zu einem Abriss des Förderstromes», berichtet Klaus Janssen.

Durch die Installation einer einzigen Qdos-Schlauchpumpe konnten alle drei vorher verwendeten Membranpumpen ersetzt werden. Denn Qdos ist in der Lage, das Eisen-III-Chlorid direkt aus dem Vorratsbehälter anzusaugen. Eine Vorlagepumpe oder auch eine zweite Dosierpumpe als Backup sind nicht mehr erforderlich. Auch Abrisse des Förderstromes sind für die selbstansaugenden Schlauchpumpen kein Problem.
Je nach Modell bietet die Dosierpumpe Qdos eine maximale Fördermenge von 500, 1.000 oder 2.000 ml pro Minute, bei einem Gegendruck von bis zu sieben bar. Sie fördert zuverlässig mit einer hohen Genauigkeit von ±1 % und eignet sich für alle Arten von Fällmitteln.

 

Watson-Marlow Ltd
Gustav-Maurer-Strasse 9
8702 Zollikon
Tel. 044 552 17 00
Fax 044 552 17 01
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.wmftg.ch

Werbung