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Effizient, nachhaltig und geräuscharm 3-4/17

«Wir haben heute eine der leistungsstärksten Maschinen am Markt.» Hans-Peter Kremer, Technischer Entwickler bei der Thommen AG ist überzeugt, mit der vollautomatischen Kanalballenpresse HSM VK 12018 R-FU nach einem eingehenden Auswahlverfahren den richtigen Griff gemacht zu haben. Die Maschine aus dem Hause HSM sei in Sachen Solidität, Effizienz und Sicherheit unschlagbar. Bei der Suche nach einem Nachfolger für eine 20 Jahre alte Vorpressklappen-Presse hat man bei der Thommen AG allerdings so manche Überraschung erlebt.

Harry Weiland, Journalist

Die Thommen AG ist mit elf Standorten eines der führenden Recyclingunternehmen der Schweiz. Das Tochterunternehmen Halter Rohstoff AG in Biel sammelt und presst vorgepresste Kartonage (B19) und lose Kunststoff-Folien. Jahresvolumen: 25 000 Tonnen. Nach 20 Jahren machte bei Halter Rohstoff AG eine Grossformat-Ballenpresse zunehmend Sorgen. Wartungs- und Ersatzteilkosten stiegen stark, berichtet Hans-Peter Kremer, so dass es für Thommen an der Zeit war, sich nach einer neuen Ballenpresse für den Standort in Biel umzusehen. Wichtige Kriterien bei der Auswahl waren dabei Maschinensolidität (Statik, Verschleiss), Arbeitssicherheit, Energieverbrauch, Drahtverbrauch, Geräuschpegel und Wartungsaufwand – neben der technischen Kompetenz des künftigen Lieferanten und natürlich – dem Preis.

Der Technische Entwickler Hans-Peter Kremer hatte nach intensiver Vorauswahl noch zwei Anbieter in der engeren Wahl und plante Referenzbesuche. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt, berichtete er, taten sich die ersten Hürden auf. Ein Anbieter bot nur weit entfernt liegende Referenzen an, der zweite Referenzgeber wollte die Maschine loswerden und bot sie Kremer während des Referenzbesuchs zum Kauf an. «Das war alles nicht gerade optimal», bilanziert Hans-Peter Kremer heute. 

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Die Abfallverwertung optimiert ihre Kosten 3-4/17

Kann die jetzige Schweizer Abfallwirtschaft noch weiter verbessert werden? Wie kann die ökologische Kompetenz in der Entsorgungsbranche weiter ausgebaut werden? Und wie beurteilt der Preisüberwacher die Kostensituation? Dies waren Themen, die an der Jahrestagung des Verbandes Betreiber schweizerischer Abfallverwertungsanlagen (VBSA) vom Dezember rege diskutiert wurden.

Charles Cahans

Eine ressourceneffiziente und umweltverträgliche Abfallentsorgung und -verwertung hat ihren Preis. Doch wie hoch darf oder muss dieser sein? Um diese Frage zu beantworten, werden Kosten und Nutzen der Abfallentsorgung stets überprüft. So soll die Energieeffizienz von KVA weiter steigen. Metalle und Phosphor müssen zurückgewonnen werden. Tiefere Entsorgungspreise bei gleichzeitig verbesserter Verwertung sind daher kaum möglich. Oder ist unser Land in der Abfallbehandlung schon bei einem «Swiss Finish» angelangt? Der Preisüberwacher nimmt sich der Sache an, wie an der Jahrestagung des VBSA erklärt wurde.

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