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Asbest in Putzen

Basierend auf der SUVA-Publikation 84052 hat die Dr. Heinrich Jäckli AG in den letzten drei Jahren bei «Gebäudechecks» systematisch Wand- und Deckenputze in Innenräumen bezüglich Asbest beprobt. Die Auswertung von mehr als 1000 Putzproben gibt Auskunft über die Häufigkeit von Asbest in Putzen. Das Analysenlabor Geopro AG hat die Proben analytisch untersucht. Durch eine sorgfältige Probenaufbereitung und durch die Auswertung von Putz-Dünnschliffen konnten wichtige Erkenntnisse für die Probenaufbereitung und -analysierung sowie zur Lage des Asbests innerhalb des Putz-Schichtverbunds gewonnen werden.

Fredy Pfister, Lorenz Schwery, Samuel Graf (Dr. Heinricht Jäckli AG, Zürich),  Dr. Peter Berner (Geopro AG, Roche)

Anlass und Umfang der Untersuchungen
Anlass für die umfangreichen Untersuchungen war die SUVA-Publikation 84052 für Maler und Gipser von 2012, in welchem Putze (und Spachtelmassen) als potenziell asbesthaltig aufgeführt sind. Die Schweizer Gebäudediagnostiker-Fachverbände FAGES und VABS sowie die zuständige SUVA haben sich bisher aufgrund fehlender Datengrundlagen noch nicht abschliessend zur Relevanz von asbesthaltigen Putzen geäussert.
Mit dem vorliegenden Artikel werden systematisch erhobene und repräsentative Feld- und Laborbefunde präsentiert. Diese stellen eine Basis für eine Diskussion über die Relevanz von asbesthaltigen Putzen dar. Die Befunde basieren auf 1358 Putzanalysen von Decken und Wänden aus 303 zufällig ausgewählten, unterschiedlich genutzten Gebäuden wie z. B. Ein- und Mehrfamilienhäuser, Schulen, Industrie- oder Gewerbebauten mit Baujahren zwischen 1850 und 1980 aus dem Grossraum Zürich.

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Alpabern AG nimmt vollautomatische Sortieranlage in Betrieb

Die Alpabern AG, ein Unternehmen der Barec-Gruppe, trennt in der neuen Recycling City in Bern Papier und Karton auf einer vollautomatischen Sortieranlage. Geplant, projektiert, entwickelt und installiert wurde die Grossanlage durch die Hunkeler Systeme AG.

Für das Trennen von Papier und Karton hat die Alpabern AG, ein Unternehmen der Barec-Gruppe, in eine automatisch arbeitende Sortieranlage investiert. Lieferantin der Grossanlage war die Hunkeler Systeme AG (Wikon, LU). Als Generalunternehmung war sie von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme der Grossanlage verantwortlich. Neben der Konzeption der mechanisch-technischen Komponenten entwickelte die Hunkeler Systeme AG die Software für die zentrale Anlagensteuerung. Die Investition in die Sortieranlage ist Teil der neuen Recycling City Schermen, das die Barec-Gruppe an der Wölflistrasse in Bern errichtet und im September eröffnet hat.
Die Sortieranlage ist für eine Jahreskapazität von 70‘000 Tonnen gemischter Fraktionen ausgelegt. Davon sind rund 30 Prozent Karton und rund 2,5 Prozent Fremdstoffanteil (Glas, Kunststoff). Der grosse Teil von ca. 70 Prozent ist Altpapier, das die Alpabern AG an Papierfabriken liefert zur Herstellung von Zeitungspapieren.

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